MySlam.net ist ein Web-Portal, das sich mit Poetry Slam, Spoken Word und Bühnenliteratur befasst. Hier findest du Poetry Slam Locations, Termine, Poeten und Multimedia.
immer häufiger kriege ich in Zeiten des Slambooms und der scheinbaren Selbstverständlichkeit von ständigen Slamauftritten von -- vorwiegend jungen -- Slammern scheinbar mit heißer Nadel gestrickte oder direkt vom Klo verschickte eMails mit Anmeldungen zu meinen Veranstaltungen, deren Inhalt die wunderschöne, zugegebenermaßen auch schwierige deutsche Sprache zu ausgekotztem Hack degradieren.
Wenn ich jemanden nicht kenne geschweige denn weiß wo er wohnt und wie (mit wieviel Fahrtkosten) er zu meinem Slam kommen will, dann will ich keine Mails erhalten wie (hier mal übertrieben veranschaulicht):
(superfraggle98@fatzebuk.net)[Beispielmailadresse]"Hi, ich wil mitslamen darf ich:-)))??!!?"
Oder
(funkyfucker@bobelhobel.de)[Beispielmailadresse]"Heyyyyyyy is nochn platz frei will ans mic peace!"
Deshalb an dieser Stelle ein kleiner Benimmkurs für diejenigen, die kommunizieren wie eine Horde Jungspritzer bei McDonald's und ihre Slamtexte per SMS tippen. Auch wenn Slam gerade total geil, trendy, selbstverständlich und Open Source rüberkommt, gibt es immer noch Veranstalter, die sich Mühe geben mit ihren Veranstaltungen (und nicht einfach in irgendeinem Container für Fahrtkosten von maximal 5 Euro jeden auflaufen lassen der sprechen kann) und sich das Gegenteil von gewürdigt fühlen, wenn derlei Mails ins Postfach flattern. Ergo:
0.) Man empfiehlt sich vor allem als Slammer, indem man zeigt, dass man die deutsche Sprache beherrscht. Bildet ganze Sätze und beachtet die wundervolle Welt der Interpunktion.
1.) Wählt wenigstens eine der halbamtlichen Begrüßungsfloskeln wie "Moin", "Sers", "Heda" oder "Yo!" anstatt mit dem Hackebeil in die Haustür zu fallen
2.) Stellt euch erstmal kurz vor (Dienstgrad, akademische Titel, Zuchtpreise ... NICHT, es reichen Name und Wohnort, sowie, gerne auch mal, ein kurzer Abriss über bisherige Slamerfahrung) anstatt davon auszugehen, dass euch in Zeiten von studif*tze, f*tzebook und myscheiß sowieso jeder kennt oder googelt
3.) Schreibt, woher ihr kommt, wieviel Fahrtkosten und vielleicht auch welche BahnCard ihr habt und fügt ggf. hinzu, ob ihr eine Tour zu mehreren Slams in Folge beabsichtigt.
4.) Sollte eine megaverpeilte Anmeldung vielleicht zu eurem Image gehören, so geht nicht davon aus, dass derjenige Veranstalter von diesem bereits unbedingt gehört haben muss. Slammer, die ich lange schon kenne, dürfen mir natürlich sogar ins Emailpostfach pinkeln, wenn sie denn wollen (und können). Aber mir geht's um eine gewisse Wahrung von Etikette. Und letztendlich ist eine Mail mit allen wichtigen Infos für den Slam-Veranstalter, der sowas nicht zwingend hauptberuflich macht, einfach übersichtlicher.
5.) Andererseits: Geht nicht davon aus, dass eine extrem blumige und übertrieben mit Stilblüten voll krudem Humor geschmückte Anmeldungsmail auch vom Veranstalter mit demselben Humor rezipiert wird (Mittelalterformulierungen zum Beispiel sind, wenn nicht extrem innovativ ausgestaltet, out seit dem WERNER-Film). Bleibt sachlich, flechtet allenfalls ein paar gewitzte Nettigkeiten ein und lasst lieber eure Texte bei Slam selbst für eure Kreativität sprechen.
6.) Zum Abschluss: Sich hier bei myslam.de einfach für einen Termin eintragen und überhaupt nicht anmelden aber dann davon auszugehen, im Slammerfeld gesetzt zu sein und Fahrtkosten zu kriegen geht gaaaar nicht! Absprache regelt. Alles andere saugt.
Und 7.) Sich ohne Anmeldung bei myslam.de eintragen, aber dann nicht zu kommen, ohne irgendeine Form der Kommunikation sorgt für Verwirrung und ist unfair den Veranstaltern gegenüber, die das Forum myslam.de auch als Übersicht über die angemeldeten, slamwilligen Teilnehmer nutzen.
Zusatz für alle frischen Slammer: Nach gerade mal ein, zwei Slamteilnahmen (und auch gerade mal ein, zwei Textwerken!) ist es nicht ratsam, gleich den ganzen deutschen Sprachraum erobern zu wollen. Haltet anfangs den Ball flach, feilt an eurem Oeuvre, probiert euch beim monatlichen Heimslam aus und erkundet nach und nach umliegende Slams. Die Wikinger haben auch nicht geich nach dem ersten Haus ein Schiff gebaut um nach Amerika zu segeln (wobei, das weiß ich nicht genau, aber lange im Gedächtnis der amerikanischen Geschichte sind die jedenfalls nicht geblieben).
Wenn bereits ein, zwei weniger erfahrene Slammaster euch bei ihrem Slam in einer weit entfernten Stadt herzlich willkommen hießen und eure Fahrtkostenrechnung von über 100 Euro unter Organspenden begleichen konnten, dann reicht das noch lange nicht als Referenz oder Berechtigung, auch alle anderen Slam-Hochburgen locker stürmen zu können.
[aha... man darf also keine Pfeile aus "kleiner als" und "bindestrich" bauen, sonst endet der Kommentar da... Also nochmal!]
Oh, hab grad erst gesehen, dass du diese ominöse Döner-wichs-Geschichte ja überall dazukommentiert hast. Damit ist klar, dass du tatsächlich nur Streit sähen willst, allerdings stellt sich mir die Frage, welches Ziel du damit verfolgst.
Ernsthaft! Deine Reputation bei allen Slammastern und Slammern, die deine Ergüsse gelesen haben so weit im Keller, dass du wohl vor ein Paar Worten der Versöhnung an vielen Slams nicht teilnehmen können wirst. Was also soll das? Vielleicht ist es ja dein fulminanter Abschied aus einer Szene, deren Mitglied du nicht wirklich gewesen zu sein scheinst (nicht mein eigenes Urteil, sondern ein Schluss aus den Reaktionen auf dich). Das ist aber wohl eher unwahrscheinlich. Mein Schluss daraus: Du bockst wie ein kleines Kind, das nicht einsehen will, dass es im Unrecht war. Und weil es weder Reue zeigen will, noch zu einer vernünftigen Diskussion in der Lage ist, bewirft es alle mit seinen Fäkalien. Das beantwortet aber nochimmer nicht die Frage nach dem Ziel, das du damit verfolgst. Deinen ach so sehr verletzten Stolz wirst du mit solchen Aktionen nicht wieder herstellen können. Sollte Slammer persönlich zu beleidigen und anzugreifen allerdings wirklich DIE Art und Weise sein, mit der du ein Ego aufbauen willst, dann tust du mir nur Leid.
Oh, hab grad erst gesehen, dass du diese ominöse Döner-wichs-Geschichte ja überall dazukommentiert hast. Damit ist klar, dass du tatsächlich nur Streit sähen willst, allerdings stellt sich mir die Frage, welches Ziel du damit verfolgst.
Ernsthaft! Deine Reputation bei allen Slammastern und Slammern, die deine Ergüsse gelesen haben so weit im Keller, dass du wohl vor ein Paar Worten der Versöhnung an vielen Slams nicht teilnehmen können wirst. Was also soll das? Vielleicht ist es ja dein fulminanter Abschied aus einer Szene, deren Mitglied du nicht wirklich gewesen zu sein scheinst (
Höhö. Lieber Tomas, gestern wolltest du mich noch einladen und hast mir eine große Zukunft prophezeit. Heute, nachdem ich dir etwas unbequemen Widerspruch auf dein anbiederndes Lob hin habe zukommen lassen, wichse ich in Döner (wo du DAS herhast, will ich gar nicht wissen, aber in deiner Phantasie scheint sich ja so einiges zu tummeln), organisiere mittelmässige Slams mit Profitorientierung und studiere ebenso wirtschaftlich. Wat? Wusste ich ja selbst alles nicht. Ein Hoch auf deine Recherchefähigkeiten. Was kannst du eigentlich? Ich meine, so außer: stänkern und sonst gar nichts? Ehrlich gesagt: JETZT möchte ich dich näher kennen lernen. Darf ich dich mal auf einen Döner einladen?
sollte sich dein "da wir schon einmal bei der verbreitung intimer persönlicher bekenntnisse sind" auch nur geringfügig auf meine Aussage bezogen haben, sei dir gesagt, dass du deinen Umgang mit Ironie üben solltest. Sollte es das nicht, dann ist deine Aussage an dieser Stelle einfach nur als Streit-Sucherei zu werten und mittlerweile echt unter aller Sau! Ich denke, ich spreche für viele, wenn ich sage, dass ich es nicht mehr hören respektive lesen kann. Besonders, da dieses Thema mit deinem wichtigtuerischen Gehabe nun wirklich nichts mehr zu tun hat. Ich bitte dich, lass es bleiben!
guten abend ladys und gentlemen, von einem mann ( tobias ) dessen lieblingssatz jener ist: "döner essen und in die serviette wichsen" ( da wir schon einmal bei der verbreitung intimer persönlicher bekenntnisse sind ) und der mittelmässige Slams organisiert um sich sein wirtschaftlich orientiertes studium zu finanzieren ist nicht viel zu erwarten; und wollt ihr noch was komisches hören: wenn ich sage, dass ich der größte bin, sage ich nicht, dass andere kleiner sind, erst dadurch, dass sich andere selbst nicht für gleichgroß halten werden sie kleiner ( Logik I Sem )
kleiner gourmettipp für klein tobias: ruhig mal noch nen freund in den döner wichsen lassen:
unsere heutiges motto lautet: vielfalt statt einfalt
@Tobi: Die Mail, die ich dir von funkyfucker@bobelhobel.de geschickt habe hier in aller Öffentlichkeit breitzutreten, ist ein absolutes No-Go! Ich fühle mich sehr verletzt. Solche Mails haben privat zu bleiben!
Ansonsten gilt das Ganze übrigens auch für Slammaster, die SEHR frisch dabei sind (meint: auch selbst kaum Slam-Erfahrung haben) und einen per Mail ins hinterletzte Kuhkaff ohne jegliche Details über den Slam einladen.
@Hanz: Lädst du etwa bei facebook Slammer per Masseneinladung ein!?
8.) Wird man auf Facebook mittels Massenmitteilung eingeladen, an einer Slamveranstaltung teilzunehmen, bedeutet das nicht automatisch, dass man einen Start-/FK-/Schlafplatz sicher hat. (da wird es jetzt einigen die Schuppen von den Augen fetzen!)
In einigen Punkten sehe ich das etwas lockerer, aber hingeschmissene chat-artige Mails verfehlen sicher oft den richtigen Tonfall, den eine Anfrage (!) im Optimal-Fall hat. Ob nun der "größte Philosoph aller Zeiten" (T. Hartmann über T. Hartmann) oder ein 15-jähriger Jungspund schreibt - das Ziel erreicht man sehr viel wahrscheinlicher, wenn man mal einfach ein bisschen nett ist und das auch schriftlich raushängen lässt...
Ich befürworte die Prügelstrafe für reisende Slammer, die sich erst bei myslam als Teilnehmer eintragen und dann den Slammaster fragen. Und die Bügelstrafe (wie Prügeln, nur mit Bügeleisen) für alle, die nicht mal den Slammaster fragen, sondern einfach kommen.
Gehört wohl zur Slamiquette...
(für diese Wortschöpfung hab ich definitiv die Bügelstrafe verdient...)
Ich schließe mich dir ganz und gar an.
Besonders mit dem im sechsten Punkt erwähnten Problem schlage ich mich oft herum.
UND:
Ich wollte eigentlich auch was zu allgemeinen Benimmregeln schreiben, jedoch im Thema ``Wie sage ich ab, wenn ich plötzlich krank werde oder mir aufeinmal einfällt, dass ich nicht am slam teilnehmen kann, weil ich schon eigentlich seit 3 Monaten weiß, dass ich an dem Tag den fünften Todestag meines Dackels feiern werde?!"
Vielen Dank, dass das mal gesagt wurde.
Ich habe erst diese Woche eine Mail bekommen, die in dein Raster passt, danach jener Person meine Meinung dazu gesagt und dann? Dann habe ich Diss-Gedicht per Mail bekommen habe. Das hat mich wirklich sehr getroffen.
Zumindest die Punkte 1 und 2 und ein bisschen 3 sollten auch diejenigen beherzigen, die für ihre Facharbeit/Hausarbeit/ein Schulprojekt/Ähnliches einen Fragebogen herumschicken. Die begleitenden Mailtexte in letzter Zeit lassen doch sehr an Wertschätzung gegenüber dem Studienobjekt vermissen.
Forum - Allgemein - Auch Emails haben mit Sprache zu tun
Auch Emails haben mit Sprache zu tun
immer häufiger kriege ich in Zeiten des Slambooms und der scheinbaren Selbstverständlichkeit von ständigen Slamauftritten von -- vorwiegend jungen -- Slammern scheinbar mit heißer Nadel gestrickte oder direkt vom Klo verschickte eMails mit Anmeldungen zu meinen Veranstaltungen, deren Inhalt die wunderschöne, zugegebenermaßen auch schwierige deutsche Sprache zu ausgekotztem Hack degradieren.
Wenn ich jemanden nicht kenne geschweige denn weiß wo er wohnt und wie (mit wieviel Fahrtkosten) er zu meinem Slam kommen will, dann will ich keine Mails erhalten wie (hier mal übertrieben veranschaulicht):
(superfraggle98@fatzebuk.net)[Beispielmailadresse]"Hi, ich wil mitslamen darf ich:-)))??!!?"
Oder
(funkyfucker@bobelhobel.de)[Beispielmailadresse]"Heyyyyyyy is nochn platz frei will ans mic peace!"
Deshalb an dieser Stelle ein kleiner Benimmkurs für diejenigen, die kommunizieren wie eine Horde Jungspritzer bei McDonald's und ihre Slamtexte per SMS tippen. Auch wenn Slam gerade total geil, trendy, selbstverständlich und Open Source rüberkommt, gibt es immer noch Veranstalter, die sich Mühe geben mit ihren Veranstaltungen (und nicht einfach in irgendeinem Container für Fahrtkosten von maximal 5 Euro jeden auflaufen lassen der sprechen kann) und sich das Gegenteil von gewürdigt fühlen, wenn derlei Mails ins Postfach flattern. Ergo:
0.) Man empfiehlt sich vor allem als Slammer, indem man zeigt, dass man die deutsche Sprache beherrscht. Bildet ganze Sätze und beachtet die wundervolle Welt der Interpunktion.
1.) Wählt wenigstens eine der halbamtlichen Begrüßungsfloskeln wie "Moin", "Sers", "Heda" oder "Yo!" anstatt mit dem Hackebeil in die Haustür zu fallen
2.) Stellt euch erstmal kurz vor (Dienstgrad, akademische Titel, Zuchtpreise ... NICHT, es reichen Name und Wohnort, sowie, gerne auch mal, ein kurzer Abriss über bisherige Slamerfahrung) anstatt davon auszugehen, dass euch in Zeiten von studif*tze, f*tzebook und myscheiß sowieso jeder kennt oder googelt
3.) Schreibt, woher ihr kommt, wieviel Fahrtkosten und vielleicht auch welche BahnCard ihr habt und fügt ggf. hinzu, ob ihr eine Tour zu mehreren Slams in Folge beabsichtigt.
4.) Sollte eine megaverpeilte Anmeldung vielleicht zu eurem Image gehören, so geht nicht davon aus, dass derjenige Veranstalter von diesem bereits unbedingt gehört haben muss. Slammer, die ich lange schon kenne, dürfen mir natürlich sogar ins Emailpostfach pinkeln, wenn sie denn wollen (und können). Aber mir geht's um eine gewisse Wahrung von Etikette. Und letztendlich ist eine Mail mit allen wichtigen Infos für den Slam-Veranstalter, der sowas nicht zwingend hauptberuflich macht, einfach übersichtlicher.
5.) Andererseits: Geht nicht davon aus, dass eine extrem blumige und übertrieben mit Stilblüten voll krudem Humor geschmückte Anmeldungsmail auch vom Veranstalter mit demselben Humor rezipiert wird (Mittelalterformulierungen zum Beispiel sind, wenn nicht extrem innovativ ausgestaltet, out seit dem WERNER-Film). Bleibt sachlich, flechtet allenfalls ein paar gewitzte Nettigkeiten ein und lasst lieber eure Texte bei Slam selbst für eure Kreativität sprechen.
6.) Zum Abschluss: Sich hier bei myslam.de einfach für einen Termin eintragen und überhaupt nicht anmelden aber dann davon auszugehen, im Slammerfeld gesetzt zu sein und Fahrtkosten zu kriegen geht gaaaar nicht! Absprache regelt. Alles andere saugt.
Und 7.) Sich ohne Anmeldung bei myslam.de eintragen, aber dann nicht zu kommen, ohne irgendeine Form der Kommunikation sorgt für Verwirrung und ist unfair den Veranstaltern gegenüber, die das Forum myslam.de auch als Übersicht über die angemeldeten, slamwilligen Teilnehmer nutzen.
Zusatz für alle frischen Slammer: Nach gerade mal ein, zwei Slamteilnahmen (und auch gerade mal ein, zwei Textwerken!) ist es nicht ratsam, gleich den ganzen deutschen Sprachraum erobern zu wollen. Haltet anfangs den Ball flach, feilt an eurem Oeuvre, probiert euch beim monatlichen Heimslam aus und erkundet nach und nach umliegende Slams. Die Wikinger haben auch nicht geich nach dem ersten Haus ein Schiff gebaut um nach Amerika zu segeln (wobei, das weiß ich nicht genau, aber lange im Gedächtnis der amerikanischen Geschichte sind die jedenfalls nicht geblieben).
Wenn bereits ein, zwei weniger erfahrene Slammaster euch bei ihrem Slam in einer weit entfernten Stadt herzlich willkommen hießen und eure Fahrtkostenrechnung von über 100 Euro unter Organspenden begleichen konnten, dann reicht das noch lange nicht als Referenz oder Berechtigung, auch alle anderen Slam-Hochburgen locker stürmen zu können.
Mit besten Grüßen,
-tobi-
www.myspace.com/tobiaskunze
Liebes Forum,
Auch Emails haben mit Sprache zu tun
Offene Bühne morgen in Lehrte bei Hannover
Hee Hallo bin total neu hier
Suche noch Poeten für die Offene Bühne in Lehrte am Samstag, 17.4.
Oh, hab grad erst gesehen, dass du diese ominöse Döner-wichs-Geschichte ja überall dazukommentiert hast. Damit ist klar, dass du tatsächlich nur Streit sähen willst, allerdings stellt sich mir die Frage, welches Ziel du damit verfolgst.
Ernsthaft! Deine Reputation bei allen Slammastern und Slammern, die deine Ergüsse gelesen haben so weit im Keller, dass du wohl vor ein Paar Worten der Versöhnung an vielen Slams nicht teilnehmen können wirst. Was also soll das? Vielleicht ist es ja dein fulminanter Abschied aus einer Szene, deren Mitglied du nicht wirklich gewesen zu sein scheinst (nicht mein eigenes Urteil, sondern ein Schluss aus den Reaktionen auf dich). Das ist aber wohl eher unwahrscheinlich. Mein Schluss daraus: Du bockst wie ein kleines Kind, das nicht einsehen will, dass es im Unrecht war. Und weil es weder Reue zeigen will, noch zu einer vernünftigen Diskussion in der Lage ist, bewirft es alle mit seinen Fäkalien. Das beantwortet aber nochimmer nicht die Frage nach dem Ziel, das du damit verfolgst. Deinen ach so sehr verletzten Stolz wirst du mit solchen Aktionen nicht wieder herstellen können. Sollte Slammer persönlich zu beleidigen und anzugreifen allerdings wirklich DIE Art und Weise sein, mit der du ein Ego aufbauen willst, dann tust du mir nur Leid.
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Ernsthaft! Deine Reputation bei allen Slammastern und Slammern, die deine Ergüsse gelesen haben so weit im Keller, dass du wohl vor ein Paar Worten der Versöhnung an vielen Slams nicht teilnehmen können wirst. Was also soll das? Vielleicht ist es ja dein fulminanter Abschied aus einer Szene, deren Mitglied du nicht wirklich gewesen zu sein scheinst (
sollte sich dein "da wir schon einmal bei der verbreitung intimer persönlicher bekenntnisse sind" auch nur geringfügig auf meine Aussage bezogen haben, sei dir gesagt, dass du deinen Umgang mit Ironie üben solltest. Sollte es das nicht, dann ist deine Aussage an dieser Stelle einfach nur als Streit-Sucherei zu werten und mittlerweile echt unter aller Sau! Ich denke, ich spreche für viele, wenn ich sage, dass ich es nicht mehr hören respektive lesen kann. Besonders, da dieses Thema mit deinem wichtigtuerischen Gehabe nun wirklich nichts mehr zu tun hat. Ich bitte dich, lass es bleiben!
Peace und Lange Haare!
kleiner gourmettipp für klein tobias: ruhig mal noch nen freund in den döner wichsen lassen:
unsere heutiges motto lautet: vielfalt statt einfalt
Ansonsten gilt das Ganze übrigens auch für Slammaster, die SEHR frisch dabei sind (meint: auch selbst kaum Slam-Erfahrung haben) und einen per Mail ins hinterletzte Kuhkaff ohne jegliche Details über den Slam einladen.
@Hanz: Lädst du etwa bei facebook Slammer per Masseneinladung ein!?
danke für diesen Beitrag! Wie wahr!
Viele Grüße
Karin
und liebe Cineasten unter uns: Welcher Werner-Film ist gemeint? Besten Dank schon mal für die Erinnerungsstütze:
Egon Beton
In einigen Punkten sehe ich das etwas lockerer, aber hingeschmissene chat-artige Mails verfehlen sicher oft den richtigen Tonfall, den eine Anfrage (!) im Optimal-Fall hat. Ob nun der "größte Philosoph aller Zeiten" (T. Hartmann über T. Hartmann) oder ein 15-jähriger Jungspund schreibt - das Ziel erreicht man sehr viel wahrscheinlicher, wenn man mal einfach ein bisschen nett ist und das auch schriftlich raushängen lässt...
Ich befürworte die Prügelstrafe für reisende Slammer, die sich erst bei myslam als Teilnehmer eintragen und dann den Slammaster fragen. Und die Bügelstrafe (wie Prügeln, nur mit Bügeleisen) für alle, die nicht mal den Slammaster fragen, sondern einfach kommen.
Gehört wohl zur Slamiquette...
(für diese Wortschöpfung hab ich definitiv die Bügelstrafe verdient...)
Besonders mit dem im sechsten Punkt erwähnten Problem schlage ich mich oft herum.
UND:
Ich wollte eigentlich auch was zu allgemeinen Benimmregeln schreiben, jedoch im Thema ``Wie sage ich ab, wenn ich plötzlich krank werde oder mir aufeinmal einfällt, dass ich nicht am slam teilnehmen kann, weil ich schon eigentlich seit 3 Monaten weiß, dass ich an dem Tag den fünften Todestag meines Dackels feiern werde?!"
man.man. man...
ABER: ja, danke tobi.
Ich habe erst diese Woche eine Mail bekommen, die in dein Raster passt, danach jener Person meine Meinung dazu gesagt und dann? Dann habe ich Diss-Gedicht per Mail bekommen habe. Das hat mich wirklich sehr getroffen.
Jan
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