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Stelle dir vor, ein Raum, ein leerer Raum und du. Der Raum ist weiß, ein nichts aus dir und Raum. Der Raum ist dein Leben. Du siehst dich und dein Leben, ein buntes und bewegtes Leben, so viele Farben, Erlebnisse, deine Gefühle, welche alle bedient und durchlebt werden von dir. Du springst umher in deinem Raum, eine Szene jagt die nächste in deinem Leben.
Du bist aktiv in deinem Leben, dein eigener Gast in ständiger Bewegung.
In deinem Leben erscheint aus dem nichts ein Stuhl, den du zur Kenntnis nimmst aber nicht nutzt. Du lebst dein Leben weiter, springst umher in deiner eigenen Welt der Szenen. Es kommt der Tag an dem du Platz nimmst auf diesem Stuhl, deinen eigenen Stuhl den du dir selbst ungewollt erschaffen hast. Du beobachtest jetzt dein buntes, bewegtes Leben und lächelst, lächelst für dich alleine. Du merkst du wirst müde, doch du springst wieder und weiter umher. Irgendwann sitzt du wieder auf deinem Stuhl und willst in dein Leben springen, doch du merkst, du bist zu müde und fängst an dein Leben zu beobachten, ohne zu lächeln.
Immer seltener schaffst du es aufzustehen und in dein Leben zu springen um aktiv zu sein.
Du fühlst dich schwer und gebunden an diesen Stuhl. Deine Szenen werden weniger, deine Bewegung wird weniger. Du fängst an dir Fragen zu stellen, erst wenige dann immer mehr.
Deine Fragen quälen dich. Du suchst nach Antworten. Warum kann ich nicht mehr aufstehen?
Du erträgst das alles ruhiger wird in deinem Leben, du weißt aber, dass etwas nicht stimmt.
Du fängst an dich schuldig zu fühlen, versagt zu haben. Deine Fragen werden mehr. Wer bin ich ???? Fragen, du hast so viele Fragen die du dir nicht beantworten kannst, obwohl du es möchtest. In deinem Raum gibt es nur noch dich, deinen Stuhl. Keine bunten Bilder mehr, keine Bewegung. Dich, deinen Stuhl, es kommt Nebel auf der dir die Sicht versperrt. Deine Klarheit schwindet. Du versuchst zu sehen, zu verstehen und spürst, dass du nur noch Wut empfindest, Wut auf alles und jeden und auf dich selbst. Der Nebel wird dicker, immer undurchdringlicher. Du erahnst nur noch dein Leben das so bunt und voller Bewegung war.
Du lernst zu ertragen das es so ist wie es ist und merkst wie deine Wut immer größer wird, du kämpfst einen Kampf gegen dich selbst, gegen den Nebel, der dein eigener Nebel ist. Ab und an ein klarer Fetzen deiner selbst in diesem Nebel, doch zu schwach um wieder zu wachsen. Du entgleitest dir selbst. Ohnmächtig dich selbst zu ertragen, deine Umwelt zu ertragen. Du fliehst auf deinem Stuhl in den Schlaf. Du bist zu müde um deinen Nebel zu ertragen, ihn zu vertreiben. Du schläfst und schläfst, immer mehr. Ab und zu wachst du auf um zu funktionieren, zu arbeiten, gerade auf deinem Suhl zu sitzen, auch wenn du die Kraft dafür nicht hast. Du schläfst fast nur noch um nicht mehr denken zu müssen, deine Fragen auszuhalten die du dir nicht beantworten kannst. Und irgendwann willst du sterben. Du weißt das der Tot keine Lösung ist, doch aus irgendeinem Grund denkst du es wäre die Lösung deines negativen Denkens. Jenes Denkens, weil du angefangen hast zu glauben nicht mehr zu fühlen, außer Schuldigkeit. Das einzige was dir geblieben ist, ist diese kleine Stimme die dir sagt: “Das bist nicht du die sterben will“. Du hast die Wahl. Du triffst deine letzte und erste Entscheidung, nicht zu sterben!
Du schreist um Hilfe in einer Sprache die niemand zu verstehen scheint, Schweigen versteht keiner. Du bittest in deinem Nebel um Hilfe und siehst eine Hand. Deine eigene Hand die dich zu einer fremden Hand führt. Die fremde Hand hält dich und du versuchst zu sprechen um endlich gehört zu werden. Die fremde Hand versteht dich und reißt dich aus deinem Nebel, von deinem Stuhl. Du schaust dich um. Willst wissen wo du bist. Du sitzt auf einem neuen Stuhl, ein fremder Stuhl dem du versuchst zu vertrauen. Du hast Angst, große Angst. Dein alter Stuhl war sicher, wackelfest und bewegungslos. Doch du glaubst an diesen fremden Stuhl, fremde Hände die dir ihre Hilfe anbieten. Du versuchst sie zu fassen und greifst daneben. Du schließt deine Augen und greifst nach einer dieser Hände weil du spüren kannst, dass sie dir nichts Böses wollen. Es tut dir gut, so unendlich gut. Du greifst öfter zu, auch wenn es dir schwer fällt. Du stehst auf und schmeißt dich in deinen Nebel mit den helfenden Händen. In deinem Nebel wird es heller, immer öfter erkennst du klare Fetzen. Du willst sie halten, doch das gelingt dir noch nicht. Du fängst an zu weinen, so viele Tränen. Du hast kapiert, dass die klaren Fetzen du selbst bist, wie du bist, dein bunter Raum in dem du vor langer zeit warst. Du weinst noch mehr weil du zu dir zurück willst. Du fühlst, du fühlst so viel und lernst. Du gibst deinem Raum neue Bilder, sie sind schwarz-weiß, für bunt ist deine Kraft nicht da. Du geht’s deinen weg mit deinen neuen Bildern die du doch irgendwie kennst. Du willst laufen, immer öfter, doch es reicht nur für Schritte. Immer öfter erhebst du dich von deinem neuen Stuhl um gehen zu lernen. Schritt für Schritt versuche ich zurechtzukommen, weiter zu gehen. Laufen kann ich noch nicht aber ich habe angefangen mich von meinen Stühlen zu erheben um weiter zu gehen, wieder weiter zu gehen, Schritt für Schritt mir selbst und der Welt entgegen zu gehen. Ich habe mich gewählt, nicht den Tot. Ich habe gelernt nicht tot zu sein, emotionslos zu sein aber zu begreifen, dass ich Krank bin. Mein Stuhl ist noch da und aus Gewohnheit nutze ich ihn auch. Ich sitze auf meinem Stuhl, einem neuen Stuhl und beobachte meinen Raum und die fremden Bilder. Meine wenigen Bilder betrete ich.
Mein Raum ist ein Puzzle geworden. Ich suche meine Teilchen für mein Puzzle. Irgendwann verlasse ich meinen Raum und meinen Stuhl um ein ganzes Puzzle zu sein, mein eigenes Puzzle meiner Selbstliebe und Lebensfreude. Mich selbst aus meinen eigenen Teilchen zusammenzusetzen um endlich wieder ich selbst zu sein, um mein Leben zu leben und nichts anderes !!!!
Ja, diese Depressionen... Ein Thema mit dem sich wohl die meisten Künstler auseinandersetzen mussten und durften. So auch ich:
Ein kleiner Wicht, der nicht mehr spricht
War leer und schwer, so gut wie tot
Befand mich in des Abends rot
War Niemand, war nicht,
weit weg, entfernt, vom großen Licht.
War der, der nichts mehr weiß,
War der, der nicht mehr spricht.
War kleiner Wicht, ohne Gesicht,
gebrochen und in Ketten,
um mich herum nur Marionetten,
war selbst auch eine,
wie ein verstoßener Hund, nur zwei Beine,
Allein die ungewisse Dunkelheit war meine rettende Leine.
Ein tiefes Loch breitete sich in mir aus,
zerstörte mein inneres Seelenhaus.
fühlte mich alt und kalt,
doch ein kleines Licht, tief in mir, gab mir dennoch Halt.
War zwar ohne Hoffnung, tief verschlossen,
verlassen, in mir eingeschlossen,
und hätte es wohl auch genossen, wäre ich davon geflossen.
Doch anstatt zu zerfließen
wurde ich aufgehoben,
nicht nur von Menschen in weißen Roben,
sondern auch durch ein großes, helles Licht - dort droben.
Und die Moral von der Geschicht?
Der kleine Wicht bekam wieder Gesicht,
und spricht:
Man soll das Leben,
das uns geschenkt, das uns gegeben
mit ganzem Herze, inbrünstig und eifrig loben,
Danke sagen,
für das kleine Licht in uns
und für das große Licht,
dort oben!
Ein dunkler Schatten
Ein dunkler Schatten, fiel über mich herein,
machte mich stumm, ließ mich erkalten,
fühlte mich nutzlos und ganz klein,
mein Hirn war schwer, nicht mehr am schalten.
Einsamkeit und ein Gefühl der Leere,
brachten mich schier zum Zerspringen.
Eine innerliche, tiefe Schwere,
fing langsam an, mich zu durchdringen.
Ich wollte springen und loslassen,
war zu schwach, um mich zu wehren,
doch dann konnt’ ich mein Glück kaum fassen
und ließ mich eines Besseren belehren.
Auch zu empfehlen:
Hermann Hesse - Im Nebel (kann man sich bei youtube vorlesen lassen. Er bringt das Thema so was von auf den Punkt! WOW!)
Ein unglaublich präzises Bild, was du in dem Leser hervorrufst. Respekt. Ich konnte alles sehen, genau so, wie du es beschrieben hast. Ich muss gerade richtig schlucken. Ein ausgesprochen traurig-schöner Text.
Danke für den Text.
Uh, starker Tobak. Nimmt auf jeden Fall mit... Liegt wohl in der Natur der Sache, dass wir irgendwann alle mal auf dieses Thema kommen. Habe Dir mal meine Version aus dem letzten Jahr dazugetan.
PS: Hast Du mal versucht, den Text zu ICHen? Mein Gefühl sagt mir, damitr wirds ein Hammer...
Depression
Von aller Welt verlassen
von allem Glück getrennt
von allen, die mich hassen
von jedem, der mich kennt
von Trauer angefressen
von Liebe aufgegeben
von Hoffnungen vergessen:
Lohnt es noch zu leben?
Von niemandem bedauert
von niemandem bedacht
von niemandem betrauert
von niemandem belacht.
Von niemandem gehört
Von niemandem gelesen
von niemandem gestört
Lohnt es, was gewesen?
Forum - Texte - Krankheit Depression
Krankheit Depression
Stelle dir vor, ein Raum, ein leerer Raum und du. Der Raum ist weiß, ein nichts aus dir und Raum. Der Raum ist dein Leben. Du siehst dich und dein Leben, ein buntes und bewegtes Leben, so viele Farben, Erlebnisse, deine Gefühle, welche alle bedient und durchlebt werden von dir. Du springst umher in deinem Raum, eine Szene jagt die nächste in deinem Leben.
Du bist aktiv in deinem Leben, dein eigener Gast in ständiger Bewegung.
In deinem Leben erscheint aus dem nichts ein Stuhl, den du zur Kenntnis nimmst aber nicht nutzt. Du lebst dein Leben weiter, springst umher in deiner eigenen Welt der Szenen. Es kommt der Tag an dem du Platz nimmst auf diesem Stuhl, deinen eigenen Stuhl den du dir selbst ungewollt erschaffen hast. Du beobachtest jetzt dein buntes, bewegtes Leben und lächelst, lächelst für dich alleine. Du merkst du wirst müde, doch du springst wieder und weiter umher. Irgendwann sitzt du wieder auf deinem Stuhl und willst in dein Leben springen, doch du merkst, du bist zu müde und fängst an dein Leben zu beobachten, ohne zu lächeln.
Immer seltener schaffst du es aufzustehen und in dein Leben zu springen um aktiv zu sein.
Du fühlst dich schwer und gebunden an diesen Stuhl. Deine Szenen werden weniger, deine Bewegung wird weniger. Du fängst an dir Fragen zu stellen, erst wenige dann immer mehr.
Deine Fragen quälen dich. Du suchst nach Antworten. Warum kann ich nicht mehr aufstehen?
Du erträgst das alles ruhiger wird in deinem Leben, du weißt aber, dass etwas nicht stimmt.
Du fängst an dich schuldig zu fühlen, versagt zu haben. Deine Fragen werden mehr. Wer bin ich ???? Fragen, du hast so viele Fragen die du dir nicht beantworten kannst, obwohl du es möchtest. In deinem Raum gibt es nur noch dich, deinen Stuhl. Keine bunten Bilder mehr, keine Bewegung. Dich, deinen Stuhl, es kommt Nebel auf der dir die Sicht versperrt. Deine Klarheit schwindet. Du versuchst zu sehen, zu verstehen und spürst, dass du nur noch Wut empfindest, Wut auf alles und jeden und auf dich selbst. Der Nebel wird dicker, immer undurchdringlicher. Du erahnst nur noch dein Leben das so bunt und voller Bewegung war.
Du lernst zu ertragen das es so ist wie es ist und merkst wie deine Wut immer größer wird, du kämpfst einen Kampf gegen dich selbst, gegen den Nebel, der dein eigener Nebel ist. Ab und an ein klarer Fetzen deiner selbst in diesem Nebel, doch zu schwach um wieder zu wachsen. Du entgleitest dir selbst. Ohnmächtig dich selbst zu ertragen, deine Umwelt zu ertragen. Du fliehst auf deinem Stuhl in den Schlaf. Du bist zu müde um deinen Nebel zu ertragen, ihn zu vertreiben. Du schläfst und schläfst, immer mehr. Ab und zu wachst du auf um zu funktionieren, zu arbeiten, gerade auf deinem Suhl zu sitzen, auch wenn du die Kraft dafür nicht hast. Du schläfst fast nur noch um nicht mehr denken zu müssen, deine Fragen auszuhalten die du dir nicht beantworten kannst. Und irgendwann willst du sterben. Du weißt das der Tot keine Lösung ist, doch aus irgendeinem Grund denkst du es wäre die Lösung deines negativen Denkens. Jenes Denkens, weil du angefangen hast zu glauben nicht mehr zu fühlen, außer Schuldigkeit. Das einzige was dir geblieben ist, ist diese kleine Stimme die dir sagt: “Das bist nicht du die sterben will“. Du hast die Wahl. Du triffst deine letzte und erste Entscheidung, nicht zu sterben!
Du schreist um Hilfe in einer Sprache die niemand zu verstehen scheint, Schweigen versteht keiner. Du bittest in deinem Nebel um Hilfe und siehst eine Hand. Deine eigene Hand die dich zu einer fremden Hand führt. Die fremde Hand hält dich und du versuchst zu sprechen um endlich gehört zu werden. Die fremde Hand versteht dich und reißt dich aus deinem Nebel, von deinem Stuhl. Du schaust dich um. Willst wissen wo du bist. Du sitzt auf einem neuen Stuhl, ein fremder Stuhl dem du versuchst zu vertrauen. Du hast Angst, große Angst. Dein alter Stuhl war sicher, wackelfest und bewegungslos. Doch du glaubst an diesen fremden Stuhl, fremde Hände die dir ihre Hilfe anbieten. Du versuchst sie zu fassen und greifst daneben. Du schließt deine Augen und greifst nach einer dieser Hände weil du spüren kannst, dass sie dir nichts Böses wollen. Es tut dir gut, so unendlich gut. Du greifst öfter zu, auch wenn es dir schwer fällt. Du stehst auf und schmeißt dich in deinen Nebel mit den helfenden Händen. In deinem Nebel wird es heller, immer öfter erkennst du klare Fetzen. Du willst sie halten, doch das gelingt dir noch nicht. Du fängst an zu weinen, so viele Tränen. Du hast kapiert, dass die klaren Fetzen du selbst bist, wie du bist, dein bunter Raum in dem du vor langer zeit warst. Du weinst noch mehr weil du zu dir zurück willst. Du fühlst, du fühlst so viel und lernst. Du gibst deinem Raum neue Bilder, sie sind schwarz-weiß, für bunt ist deine Kraft nicht da. Du geht’s deinen weg mit deinen neuen Bildern die du doch irgendwie kennst. Du willst laufen, immer öfter, doch es reicht nur für Schritte. Immer öfter erhebst du dich von deinem neuen Stuhl um gehen zu lernen. Schritt für Schritt versuche ich zurechtzukommen, weiter zu gehen. Laufen kann ich noch nicht aber ich habe angefangen mich von meinen Stühlen zu erheben um weiter zu gehen, wieder weiter zu gehen, Schritt für Schritt mir selbst und der Welt entgegen zu gehen. Ich habe mich gewählt, nicht den Tot. Ich habe gelernt nicht tot zu sein, emotionslos zu sein aber zu begreifen, dass ich Krank bin. Mein Stuhl ist noch da und aus Gewohnheit nutze ich ihn auch. Ich sitze auf meinem Stuhl, einem neuen Stuhl und beobachte meinen Raum und die fremden Bilder. Meine wenigen Bilder betrete ich.
Mein Raum ist ein Puzzle geworden. Ich suche meine Teilchen für mein Puzzle. Irgendwann verlasse ich meinen Raum und meinen Stuhl um ein ganzes Puzzle zu sein, mein eigenes Puzzle meiner Selbstliebe und Lebensfreude. Mich selbst aus meinen eigenen Teilchen zusammenzusetzen um endlich wieder ich selbst zu sein, um mein Leben zu leben und nichts anderes !!!!
stell ihn mir vorgetragen wirklich sehr gut vor..
Ja, diese Depressionen... Ein Thema mit dem sich wohl die meisten Künstler auseinandersetzen mussten und durften. So auch ich:
Ein kleiner Wicht, der nicht mehr spricht
War leer und schwer, so gut wie tot
Befand mich in des Abends rot
War Niemand, war nicht,
weit weg, entfernt, vom großen Licht.
War der, der nichts mehr weiß,
War der, der nicht mehr spricht.
War kleiner Wicht, ohne Gesicht,
gebrochen und in Ketten,
um mich herum nur Marionetten,
war selbst auch eine,
wie ein verstoßener Hund, nur zwei Beine,
Allein die ungewisse Dunkelheit war meine rettende Leine.
Ein tiefes Loch breitete sich in mir aus,
zerstörte mein inneres Seelenhaus.
fühlte mich alt und kalt,
doch ein kleines Licht, tief in mir, gab mir dennoch Halt.
War zwar ohne Hoffnung, tief verschlossen,
verlassen, in mir eingeschlossen,
und hätte es wohl auch genossen, wäre ich davon geflossen.
Doch anstatt zu zerfließen
wurde ich aufgehoben,
nicht nur von Menschen in weißen Roben,
sondern auch durch ein großes, helles Licht - dort droben.
Und die Moral von der Geschicht?
Der kleine Wicht bekam wieder Gesicht,
und spricht:
Man soll das Leben,
das uns geschenkt, das uns gegeben
mit ganzem Herze, inbrünstig und eifrig loben,
Danke sagen,
für das kleine Licht in uns
und für das große Licht,
dort oben!
Ein dunkler Schatten
Ein dunkler Schatten, fiel über mich herein,
machte mich stumm, ließ mich erkalten,
fühlte mich nutzlos und ganz klein,
mein Hirn war schwer, nicht mehr am schalten.
Einsamkeit und ein Gefühl der Leere,
brachten mich schier zum Zerspringen.
Eine innerliche, tiefe Schwere,
fing langsam an, mich zu durchdringen.
Ich wollte springen und loslassen,
war zu schwach, um mich zu wehren,
doch dann konnt’ ich mein Glück kaum fassen
und ließ mich eines Besseren belehren.
Auch zu empfehlen:
Hermann Hesse - Im Nebel (kann man sich bei youtube vorlesen lassen. Er bringt das Thema so was von auf den Punkt! WOW!)
Lieben Gruß
Simon Felix
Danke für den Text.
PS: Hast Du mal versucht, den Text zu ICHen? Mein Gefühl sagt mir, damitr wirds ein Hammer...
Depression
Von aller Welt verlassen
von allem Glück getrennt
von allen, die mich hassen
von jedem, der mich kennt
von Trauer angefressen
von Liebe aufgegeben
von Hoffnungen vergessen:
Lohnt es noch zu leben?
Von niemandem bedauert
von niemandem bedacht
von niemandem betrauert
von niemandem belacht.
Von niemandem gehört
Von niemandem gelesen
von niemandem gestört
Lohnt es, was gewesen?
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