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Axel Schröder

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Neue Forenbeiträge von Axel Schröder

Also gut, Zeit!
Phase Dreikommafünf
Was wird man sagen?
Kurzurlaub auf dem Land
Ein Bild von sich machen

Neue Kommentare von Axel Schröder

Spannendes Thema, dieses selbstbeschworene "nie mehr auf jemanden hereinfallen wollen". Wer das Gefühl nicht kennt, weiß noch nicht viel von der Welt! Der Schluss gefällt mir sehr, wunderbar trotzig. Mit der ein oder anderen Satzbauverschiebung zugunsten eines Reimes hadere ich zwar einwenig, aber, ja, ich finde, das Gefühl ist gut getroffen. ;)
Tja, genau das meinte ich: Das hier Textkommentar und Persönlichkeitsspekulationen vermengt werden. Natüürlich schätze ich Kommentare zu meinen Texten. Aber wenn jemand, der mich nicht kennt, meint daraus Schlussfolgerungen auf meine Lebensumstände ziehen zu müsssen, dann bin ich meist amüsiert, und, wie hier im Kommentar, hin und wieder auch genervt. Das InitialEreignis für diesen Tect liegt zwei Jahre zurück, Zeit, in er ich den Text immer mal wieder bearbeitet und angefasst habe. Er hat mit meinem hier und heute eben gar nichts zu tun, ist eben nur gerade jetzt in meinen Augen diskussionsreif geworden. Ich hätte hier eben gern seinen Wert diskutiert. Das scheint hier schwierig geworden zu sein, weil - um es nochmal zu sagen - inzwischen mehr auf vermutete Befindlichkeiten und Seelenzustände des Autors geschaut wird als auf den Text. Und das finde ich ebenso schade wie (für mich)verzichtbar. Denn meine Seelenzustände diskutiere ich gern mit Menschen, die mich kennen. Und Gedichte gern mit Menschen, die an Gedichten interessiert sind. Naja und "Düster" und "verbittert" - nee, die beiden Worte können vielleicht im selben Kontext auftauchen - aber, nein, sie sind nicht näher miteinander verwandt. ;) Also wie gesagt: Analysen zu den Texten? Bitte gern, von jedem, der sie liest. Gern auch von Dir. Aber der hobbyanalytische Schlüsss auf meine Befindlichkeiten? Nee, darauf kann ich gut verzichten... Denn zwischen den Texten hier im Forum und meinem wirklichen Leben - da liegen nicht nur digitale Unterschiede... ;)
Ja so ist das inzwischen in diesem Forum: Die Texte werden auf die Couch der Hobbypsychologen gelegt; das muss man dann wohl ertragen. Auch wenn mir das zunehmend schwerer fällt: Vielleicht stehen deshalb in diesem Forum dunklere Texte und die fröhlichen landen anderswo. Nur mal für Dich als Tipp: Kaum jemand konnte so fröhlich ironisch schreiben wie Kurt Tucholsky. Der Mann hat sich erschossen. Kaum jemand verstand es, die depressive Düsternis so gut zu beschreiben wie Hermann Hesse. Der Mann war fröhliche 85 Jahre alt, als er starb. Nein, Text hat nicht zwingend etwas mit dem aktuellen Selenzustand des Schreibers zu tun, ebenso wenig wie der Schreiber eines Serienmörderkrimis selbst Serienmörder oder Detektiv ist. Dass man das in diesem Forum allerdings zunehmend zu glauben scheint, hat mich diesem Ort in den letzten Jahren tatsächlich entfremdet. Also schaue ich inzwischen nur noch sporadisch hier vorbei, um zu sehen, ob der Ort etwas von der früheren Kraft und Debatte über TEXTE zurückbekommen hat. Leider erkenne ich aber weiterhin vor allem wohlmeinende und nicht immer sehr kompetente Analysen von Hobbypsychologen, die den ihnen unbekannten Autor in den Mittelpunkt stellen, statt sich mit dem Geschriebenen zu befassen. Vielleicht ist das die Neue Bestimmung für dieses Forum. Aber das ist eben nicht mehr meine – weil es weder mir nur anderen dabei hilft, tiefer in die Poesie einzutauchen. Wenn ich etwas Zeit habe, stöbere ich zwar ab und zu noch durch die Texte und Kommentare hier. Bemerke meist aber wieder ziemlich schnell, dass es eben doch nicht mehr mein Ort ist. Und wenn ich es dann bemerke – dann nehme ich meine Zeit und gehe mit ihr woanders hin. Das ist dann, in dem von dir angedeuteten Sinne, weder rhythmisch noch unrhythmisch, sondern schlicht: Leben. Nicht desto trotz. Danke für die gutgemeinten Wünsche.
Es gibt da oberflächlich betrachtet ein paar Gemeinsamkeiten, aber natürlich sind "Trauern" und "Sterben" zwei sehr verschiedene Dinge. Nicht zuletzt, weil ein Mensch auch trauern (im Sinne von traurig sein) kann, ohne dass deshalb ein anderer Mensch gestorben sein müsste. Und ganz im Sinne von Hermann Hesse kann Trauer auch soetwas wie ein Heimweh sein und der Wunsch nach Trost die Suche nach einem Wegweiser... nur mal eben so als mögliche Interpretationsmuster in den Raum geworfen ...
Naja, das Dreikommafünf bezieht sich ja eigentlich eher auf die Vier Phasen der Trauer. Das hier ist das Gefühl zwischen drei und vier. Was den Rhythmus angeht... ist das hier nicht die letzte Version. Aber, wie schon öfter angemerkt: da man den Text hier ja nicht nachträglich bearbeiten kann, gibt es die abgeschlifffenen Versionen zum Ur-Text eben nicht hier im Forum. Es sei denn, man opostet jeden Text zig-Mal... Was auch irgendwie nicht der wahre Jacob ist. Na egal: Das hier ist jedenfalls die rhythmisch geglättete Version... Wo bleibt der Trost? Er hätte schon vor Stunden hier sein sollen, um uns zu begleiten. Wo bleibt der Trost? Hat er uns nicht gefunden, weil wir schweigen und uns duckend schreiten, ganz ohne Trost, nur Trotz und Wasser weinen, im zu großen wilden Gräbergarten? Warum will Trost hier einfach nicht erscheinen? Lohnt es sich denn hier auf ihn zu warten? Wo bleibt der Trost? Er ist kein Tränentrockner, nur ein Blender. Er macht es sich leicht, der Feigling Trost! Fern, in der Zukunft hockt er bis unser Zug halbtot ihn erreicht. Und dann wird Trost gesalbte Worte sagen zu schwach, um uns abzuwenden, müssen wir diesen Trost dann irgendwie ertragen und wünschen, er möge sich verpissen. ;)

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Hieroniemuß
Dankeschön, Herr Schröder--'warte nur noch auf den Köder, mit dem das Neue mich nimmt an die Angelrute, dir wünsch' ich ebenso nur Alles Gute.
Schön'Gruß
Hieroniemuß
Hieroniemuß
Mein lieber Axel, vielen Dank für die Blumen, doch wie es halt so ist, wächst manch' Gerücht auf einem Haufen Mist. Nichtsdestotrotz ist mir ein schöner Gruß am falschen Tag viel lieber als mancher, der ganz pünktlich kommt und doch nur ist ein Schieber. Für Angebote, die ich nutzen sollte, weil ich doch günstig Ware haben wollte und alle, denen ich tagtäglich meine Daten sag', sie gratulieren mir dann auch zum Ehrentag. Verbunden mit unschlagbaren Angeboten und unsagbaren Dichtungen dazu und Schoten.
So ist der falsche Termin doch wohl ein richtiger Zeipunkt, weil er, der Gruß, dann einzigartig prunkt. Auf einem Alltag, der sonst alltäglich wäre und nun sich abhebt und Glanz bekommt samt Atmosphäre.
Wir wär'n ja dumm, wenn wir die unzeitgemäßen Grüße gleich ablehnten--Auch wenn wir geboren wären am 14.10.
Schön'Gruß
Hieroniemuß
LaPalabra77
Axel, der Könner ;)

Lass dir liebe Grüße da und freue mich auf weitere Werke von dir ;)

LG
LP
Hieroniemuß
Huch---Deinen Gästebucheintrag bei mir hatte ich völlig übersehen---gerade erst gelesen.
Du hast recht--ich wußte allerdings um das Unlogische. Teils war es ein versteckter Hinweis und Anerkennung für cribs, falls sie noch da am Lesen war.
Schön'Gruß
Hieroniemuß

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