Simon F Geiger
Simon F Geiger ist Slam Master/Moderator von
Illertissen - Slamdog IllionaireInfo
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21182 km[ 76 ]
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Illertissen - Slamdog Illionaire
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www.thembathandathula.blogspot.com
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26.11.1987
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kommende Auftritte von Simon F Geiger
| 3.8.2013 |
Reichelsheim - Cockpit Slam - Fliegende Wörter |
| 5.10.2050 |
Buchloe - Hirsch Slam |
Neue Forenbeiträge von Simon F Geiger
13.2.2012 17:08 |
Kategorie: Allgemein
Neue Kommentare von Simon F Geiger
14.2.2012 6:53 |
Antwort auf: Poetry Slam- Ein Zugang zur lyrischen Form?
Hi Ste,
ich denke, dass Poetry Slam durchaus ein moderner Zugang zur "klassischen Lyrik" sein kann. Es gibt viele wunderbare Slam-Poeten, die sehr stark auf die Verschmelzung von Vortrag (Performance), Inhalt und Form achten. Wewalt Koslovsky und Frank Klötgen sind die beiden besten Beispiele, aber auch Lars Ruppel und der Berliner Julian Heun sind - meiner Meinung nach - solche Kandidaten! Und es gibt unzählige weitere Beispiele. Check mal meine Linkliste ( http://thembathandathula.blogspot.com/p/links.html ), da sind einige der - für mich persönlich - besten "Slam-Lyriker" aufgelistet.
Herz-liche Grüße aus Freiburg,
Simon Felix
22.12.2010 4:57 |
Antwort auf: Xóchil bespricht: Schönste Lieder vom Grund des Lebens
kein anderes album. kein anderer liedermacher hat mich jemals in dieser intensität berührt wie jan koch. ich hab das album über monate hoch und runter gehört und es ist wirklich so, dass man immer wieder neues entdecken kann, wenn man sich etwas zeit hierfür nimmt. letztes meinte eine freundin: "jan hat mein leben verändert, allein durch seine musik". meins hat er bereichert, und wie!
mein absoluter favourite auf dem aktuellen album ist "nirgendwo". tiefgang, ohne auf die tränendrüse zu drücken!
unvergessen die letzten vier zeilen:
>> kann passieren, dass ich weine
doch ich wüsste nicht wieso
hab nichts verloren in diesen straßen
hab nichts verloren nirgendwo
1.11.2010 14:26 |
Antwort auf: Deutschland ein Poetry Märchen? Comedy Slam?
Ich möchte nur ungern das Fass hier wieder aufmachen. Es wurde eigentlich auch schon alles gesagt. Drum nur schnell ein kurzes Gedicht von Charles Bukowski, dass mir nach meinem letzten Slam empfohlen wurde. Zumindest mir hat es die Augen geöffnet. Vielleicht sollte sich der ein oder andere Slam-Poet dieses Gedicht auch mal durchlesen. Wenngleich einige Passagen auch kritisch gesehen werden können, so sitze ich bspw. auch Stunden, Tage, Wochen vor Texten bis ich zufrieden bin. Und Freibier, "Ruhm" und Frauen sind sicherlich auch gewissen Anreize, aber nicht nur. Das wichtigste ist das Gefühl beim Vortragen. Dieses innerliche Mitschwingen habe ich (für meinen Teil) nur bei Texten, die mit Herzblut geschrieben sind. Und von denen, hab auch ich
leider
zu wenige.
C. Bukowski - So You Want To Be A Writer?
if it doesn't come bursting out of you
in spite of everything,
don't do it.
unless it comes unasked out of your
heart and your mind and your mouth
and your gut,
don't do it.
if you have to sit for hours
staring at your computer screen
or hunched over your
typewriter
searching for words,
don't do it.
if you're doing it for money or
fame,
don't do it.
if you're doing it because you want
women in your bed,
don't do it.
if you have to sit there and
rewrite it again and again,
don't do it.
if it's hard work just thinking about doing it,
don't do it.
if you're trying to write like somebody
else,
forget about it.
if you have to wait for it to roar out of
you,
then wait patiently.
if it never does roar out of you,
do something else.
if you first have to read it to your wife
or your girlfriend or your boyfriend
or your parents or to anybody at all,
you're not ready.
don't be like so many writers,
don't be like so many thousands of
people who call themselves writers,
don't be dull and boring and
pretentious, don't be consumed with self-
love.
the libraries of the world have
yawned themselves to
sleep
over your kind.
don't add to that.
don't do it.
unless it comes out of
your soul like a rocket,
unless being still would
drive you to madness or
suicide or murder,
don't do it.
unless the sun inside you is
burning your gut,
don't do it.
when it is truly time,
and if you have been chosen,
it will do it by
itself and it will keep on doing it
until you die or it dies in you.
there is no other way.
and there never was.
5.4.2010 17:49 |
Antwort auf: Oster- Spezial der Deutschen Bahn. Nur noch heute gültig!!!!
also ich hab mir das Ticket gestern schon geholt! Kann ich wirklich nur empfehlen!!!
26.1.2010 20:22 |
Antwort auf: Krankheit Depression
wow, krasser Text, auf jedenfall!
Ja, diese Depressionen... Ein Thema mit dem sich wohl die meisten Künstler auseinandersetzen mussten und durften. So auch ich:
Ein kleiner Wicht, der nicht mehr spricht
War leer und schwer, so gut wie tot
Befand mich in des Abends rot
War Niemand, war nicht,
weit weg, entfernt, vom großen Licht.
War der, der nichts mehr weiß,
War der, der nicht mehr spricht.
War kleiner Wicht, ohne Gesicht,
gebrochen und in Ketten,
um mich herum nur Marionetten,
war selbst auch eine,
wie ein verstoßener Hund, nur zwei Beine,
Allein die ungewisse Dunkelheit war meine rettende Leine.
Ein tiefes Loch breitete sich in mir aus,
zerstörte mein inneres Seelenhaus.
fühlte mich alt und kalt,
doch ein kleines Licht, tief in mir, gab mir dennoch Halt.
War zwar ohne Hoffnung, tief verschlossen,
verlassen, in mir eingeschlossen,
und hätte es wohl auch genossen, wäre ich davon geflossen.
Doch anstatt zu zerfließen
wurde ich aufgehoben,
nicht nur von Menschen in weißen Roben,
sondern auch durch ein großes, helles Licht - dort droben.
Und die Moral von der Geschicht?
Der kleine Wicht bekam wieder Gesicht,
und spricht:
Man soll das Leben,
das uns geschenkt, das uns gegeben
mit ganzem Herze, inbrünstig und eifrig loben,
Danke sagen,
für das kleine Licht in uns
und für das große Licht,
dort oben!
Ein dunkler Schatten
Ein dunkler Schatten, fiel über mich herein,
machte mich stumm, ließ mich erkalten,
fühlte mich nutzlos und ganz klein,
mein Hirn war schwer, nicht mehr am schalten.
Einsamkeit und ein Gefühl der Leere,
brachten mich schier zum Zerspringen.
Eine innerliche, tiefe Schwere,
fing langsam an, mich zu durchdringen.
Ich wollte springen und loslassen,
war zu schwach, um mich zu wehren,
doch dann konnt’ ich mein Glück kaum fassen
und ließ mich eines Besseren belehren.
Auch zu empfehlen:
Hermann Hesse - Im Nebel (kann man sich bei youtube vorlesen lassen. Er bringt das Thema so was von auf den Punkt! WOW!)
Lieben Gruß
Simon Felix




