Andivalent
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Neue Forenbeiträge von Andivalent
28.4.2012 2:18 |
Kategorie: Texte
7.2.2011 11:36 |
Kategorie: Allgemein
26.1.2011 2:05 |
Kategorie: Texte
Neue Kommentare von Andivalent
10.5.2011 3:02 |
Antwort auf: Xóchil bespricht eine Hungerdepression
hier unter audio "hunger" hören:
http://www.korpustoby.de/
11.2.2011 21:02 |
Antwort auf: Das Forum. Mal so allgemein.
zitat- Meiner Meinung nach geht es hier nur um die Profilierung einiger Poeten auf Kosten einiger - zitat ende
das versteh ich nicht. vielleicht bin ich da zu phantasielos aber wer könnte sich denn wie durch einen login bereich oder ein nach hinten verschobenes forum profilieren?
könnte man nicht auch mutmaßen das es den leuten die für eine umstrukturierung sind darum geht irgendwann ne seite zu haben die sie als cool empfinden?
eventuell mit editierfunktion ,wahlurne(-: und sachdienlichen hinweisen auf seite 1?
und was sind denn die kosten? was wär denn dann verloren oder schlechter?
10.2.2011 3:10 |
Antwort auf: Das Forum. Mal so allgemein.
-Wie sehen das denn die anderen...?-
ich bin auch für verstecken. das ist ein so negativ konnotiertes wort aber memberbereiche/mitgliederbereiche die nur einsehbar sind wenn man eingeloggt ist sind ja was durchaus gängiges in vielen foren.
es ist doch im grunde auch wirklich so dass viele diskussionen von 4-6 leuten geschmissen werden und für die themenerstellung gilt das wohl auch- wenn man myslam dann wirklich als repräsentative plattform wahrnehmen will in zukunft ist das schon arg verzerrend. ich persönlich fänd es einfach verdaulicher wenn z.b. ein thread wie der slams-leben-im-mittelalter-beitrag und die daraus entstandende diskussion einfach rein optisch nicht den anschein macht als wär das jetzt das aktuelle thema der "szene" sondern halt ein thema der "szene".
im grunde würde das glaub ich auch die partizipation erleichtern, es gibt sicher leute die was zu sagen haben aber das jetzt nicht unbedingt auf der startseite austragen wollen, vor allem wenn es ein heißes eisen ist.
und wenn ich schon dabei bin: ja- bitte editierfunktion. dann kann ich mich hier auslöschen bei wunsch.
und eine wahlurne/ein poll wär auch toll- dann wär z.b. auch dieser thread hier effektiver.
und im textebereich fänd ichs cool wenn sich die sachen nicht chronologisch ordnen sondern nach kommentarten. auf die art würden die interessanteren texte oben bleiben.
8.2.2011 22:10 |
Antwort auf: Sexuell verdaechtig? Die politische Dimension einer Veranstaltung
@maYabirken
-Warum verursacht das Thema soviel Aufregung?-
ich würde annehmen weil das thema impliziert das in slams ein diskriminierender haufen wäre welcher frauen daran hindert an slams teilzunehmen und man das als männlicher slammer relativ einfach als vorwurf interpretieren kann und natürlich werden sich dann auch einige zu wort melden die sich dahingehend gar nix vorzuwerfen haben einfach weil eine schuldzuweisung im raum steht.
24.1.2011 17:41 |
Antwort auf: Xóchil bespricht: „geh doch ins Licht“ von Schriftstehler
-ich find es bemerkenswert dass auf mein gesagtes erst dann eingangen wurde nachdem ich etwas unsachliches auf der gefühlsebene vermittelt hab
-ansonsten hat straeter glaub ich das problem benannt. er und wohl
andere haben wohl das echt sehr nette menschen/slammerbild dass es
nicht verbissen zuginge und leute vertrauenswürdig sind weil sie
eher keine eigeninteressen haben. keine ahnung ob mein eher
gegenteiliges weltbild realistischer ist welches der grund ist warum
ich hier für die zukunft argumentiert hab.
-zu dem Buch, weil die frage aufkam wer es denn gelesen hätte. ich ich!
anmerken möcht ich dass wenn ich jemanden frage wie avatar war und
er dann antwortet : "ich fand ihn gut" er mir aus meiner sicht
rein gar nichts über avatar erzählt hat.
insofern:
Ich finde schriftstehler hat eine literarische Stimme die ihm
eigen ist. Alles liest sich sehr flüssig und insgesamt gab es nur
einen Moment in dem ich in Abwehrhaltung gegangen bin als mir der
Text erklären wollte dass der Papst daran Schuld wäre wenn sich
Leute bei seinen Auftritten in der Menge tottrampeln. Ich find das
ist eine unfaire Aussage. Das restliche Papstbashing fand ich
angemessen und bei aller Ernsthaftigkeit auch unterhaltsam.
Insgesamt ist es für mich persönlich aber grundsätzlich
interessanter wie etwas gesagt wird als was gesagt wird.
Und da möcht ich mal exemplarisch ein paar Texte beleuchten:
In einem Kiffertext bei dem es zu einem Autounfall kommt
ist die Aussage relativ banal: Kiffen und Autofahren vertragen
sich nicht. Der Prozess der Vermittlung ist aber clever aus meiner
Sicht.
Man liest den Text und glaubt man kriegt jetzt einen lustigen
Kiffertext was einen als Rezipient zu einer Art Mittäter macht.
Hui ein Kiffertext, lustig- und dann kichern und zack die Katastrophe.
So schnell wird Spass ernst. Ich find das ist ne gute Art den
Leuten einen Spiegel vorzuhalten.
In einem anderen Text wird sich über eine Kaffeefiliale aufgeregt
und wie unfreundlich es dort zugeht. Man kann sich als Leser ganz
gut mit dem Gesagtem identifizieren- selbst als der Wunsch
geäußert wird die Bedienung in Sahne zu ertränken und den ganzen
Laden platt zu machen. Und dann kommt wieder der Spiegel. Die
Vermittlung wie fremd es doch eigentlich ist über so ne
Kleinigkeit in Rage zu geraten und was das eigentlich über einen
selbst aussagt. Das ist im Effekt ein bißchen wie ein trojanisches
Pferd. Erst wird der Leser/das Publikum auf die Seite des
Text-Ichs gezogen nur um dann vermittelt zu kriegen wie dumm das
doch ist.
Ein bißchen so als würde Mario Barth 15Minuten lang Witze machen
um dann im Abschluss dem lachenden Publikum zu erklären wie billig
doch die Witze sind über die es lacht.
Was ich meine ist, Armin zwingt die Leute eigentlich durch die
Machart zu reflektieren. Das finde ich ist als Technik gut. Das
ist jetzt nur ein Beispiel und kommt nicht in jedem Text vor, aber
schon in einigen.
Ich hab natürlich mehrere Texte von ihm live gehört, ich weiss
nicht wie Leute das Buch lesen wenn sie nicht ein bißchen
schriftstehlers Vortragsart im Kopf haben und Sätze wie:
"ich bin das Kind...das unfähig ist sich an jemand anderen zu
binden, das stattdessen auf Bühnen steht und Worte
aneinanderbindet" erhalten wohl sicher einen Mehrwert wenn Armin
in dem Moment auf der Bühne steht.
Bei seinem "Stadttext" z.B. ist mir dieses reinziehen in das
TextIch um dann den Spiegel vorgehalten zu kriegen ohne dass sich
schriftstehler aus der Betrachtung rausnimmt besonders
aufgefallen.
Erst lästert er über Politiker die trotz Diäten dicker werden und
ähnliches, das Publikum nickt und tuschelt zustimmend und dann
kommt: "Der Dümmste von allen bin ich selbst, weil ich, während
ich hier rede , daran glaube, dass Worte etwas in mir und anderen
bewegen...Und wir bleiben alle hier stehen und sitzen, wir nicken
und reden, ohne etwas zu bewegen..."
Das ist quod era demonstrandum und ein totales herausziehen aus
dem Eskapismus und für mich wie Beispiele geben ohne sie als
Beispiel zu kennzeichnen. Ob das andere genauso sehen weiss ich
nicht, ich finds klauenswert.
Da fällt mir ein in einem Text in dem es um Kommunikationsstörung
geht zerfällt die Sprachstruktur, da werden Worte verschluckt.
Das ist statt Kommunikationsstörung erklären teaching by doing.
Und sowas mag ich. Und auch wenn mir das gefällt, find ich da ein Geschmacksurteil fast schon profan angesichts dessen das es einfach gut gemacht ist.
Zu den kritisierten Reimen- ich hatte nie das Gefühl dass diese deplatziert wären oder die Sätze ersticken. Ich nahm das immer als eine Art Perspektivenwechsel wahr, denn wenn z.B. in einem Prosatext plötzlich die erste gereimte Stelle mit "Unser Leben ist kein Gedicht..." anfängt dann könnte es doch sein dass die Reime einen Zweck haben.
Ansonsten steckt viel Kritik in dem Buch. Berechtigte Kritik in
meinen Augen: an der Art wie Leute leben und dem ganz alltäglichen
Wahnsinn. Ich persönlich fand es überhaupt nicht moralinsauer,
auch nicht aufgeregt. Eher balanciert, weil wenn kritisiert wird
die Kritik eigentlich nie das Text-Ich davon außen vor lässt. Das
wirkt alles sehr ehrlich für mich.
Soweit können Sichtweisen auseinandergehen.
Und jetzt ist es halt eine Frage des Geschmacks ob man das gut
findet oder nicht. Ob man sowas braucht oder nicht. Ich habs nicht
gebraucht weil ich mir oft dachte :"hey der sagt ja genau was ich
denke" aber für mich persönlich hat es sich gelohnt das alles zu lesen weil ich es analysieren wollte. Mich hat halt interessiert wie er das immer macht die Leute so zu begeistern. Nur Bühnenmonster allein sein reicht da nicht glaub ich. Aber persönlich gefallen mir Dinge mehr die in Richtung klares Entertainment gehen- witzig, verkopft, absurd- das ist was ich persönlich favorisiere und
dafür ist mir "geh doch ans Licht" insgesamt zu reflektiert und ernsthaft. Aber das ist eine Aussage über mich und nicht über das Buch.
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Gästebuch von Andivalent
Christian Bruns - 17.1.2011
Schön, mal was neues!
ThomasSpitzer - 27.3.2010
Nochmal Glückwunsch zum Sieg gestern! War echt ne coole Sache... Die 3. Texte von Dir waren wie so ein Kanon. Oder die Schichten eines köstlichen Stücks Torte. (Hm... Torte! Gibt es etwas, das sie nicht kann?!)
Stefan Langner - 1.3.2010
ja. ich will im sommer ne kleine deutschlandtour machen. da komm ich bestimmt auch nach münchen.
gruß
gruß
Stefan Langner - 28.2.2010
moin




