MySlam.net ist ein kostenloses Web-Portal, das sich mit Poetry Slam, Spoken Word und Bühnenliteratur befasst. Hier findest du Poetry Slam Locations, Termine, Poeten und Multimedia.

Andivalent

Info

Auftritte gesamt
23

zurückgelegte km
km[ ]

Homeslam


Adresse
80333 München


web
www.andivalent.de

Geburtstag
1.1.1930

Über mich

kommende Auftritte von Andivalent

keine Einträge gefunden

Medien von Andivalent

alle 2 medien anzeigen

Neue Forenbeiträge von Andivalent

Mit einem Holzhammer in der Gummizelle philosophieren (by Andivalent)
Louder than a bomb /US-Dokumentation über Slams
Fanpost für Dalibor

Neue Kommentare von Andivalent

hier unter audio "hunger" hören: http://www.korpustoby.de/
zitat- Meiner Meinung nach geht es hier nur um die Profilierung einiger Poeten auf Kosten einiger - zitat ende das versteh ich nicht. vielleicht bin ich da zu phantasielos aber wer könnte sich denn wie durch einen login bereich oder ein nach hinten verschobenes forum profilieren? könnte man nicht auch mutmaßen das es den leuten die für eine umstrukturierung sind darum geht irgendwann ne seite zu haben die sie als cool empfinden? eventuell mit editierfunktion ,wahlurne(-: und sachdienlichen hinweisen auf seite 1? und was sind denn die kosten? was wär denn dann verloren oder schlechter?
-Wie sehen das denn die anderen...?- ich bin auch für verstecken. das ist ein so negativ konnotiertes wort aber memberbereiche/mitgliederbereiche die nur einsehbar sind wenn man eingeloggt ist sind ja was durchaus gängiges in vielen foren. es ist doch im grunde auch wirklich so dass viele diskussionen von 4-6 leuten geschmissen werden und für die themenerstellung gilt das wohl auch- wenn man myslam dann wirklich als repräsentative plattform wahrnehmen will in zukunft ist das schon arg verzerrend. ich persönlich fänd es einfach verdaulicher wenn z.b. ein thread wie der slams-leben-im-mittelalter-beitrag und die daraus entstandende diskussion einfach rein optisch nicht den anschein macht als wär das jetzt das aktuelle thema der "szene" sondern halt ein thema der "szene". im grunde würde das glaub ich auch die partizipation erleichtern, es gibt sicher leute die was zu sagen haben aber das jetzt nicht unbedingt auf der startseite austragen wollen, vor allem wenn es ein heißes eisen ist. und wenn ich schon dabei bin: ja- bitte editierfunktion. dann kann ich mich hier auslöschen bei wunsch. und eine wahlurne/ein poll wär auch toll- dann wär z.b. auch dieser thread hier effektiver. und im textebereich fänd ichs cool wenn sich die sachen nicht chronologisch ordnen sondern nach kommentarten. auf die art würden die interessanteren texte oben bleiben.
@maYabirken -Warum verursacht das Thema soviel Aufregung?- ich würde annehmen weil das thema impliziert das in slams ein diskriminierender haufen wäre welcher frauen daran hindert an slams teilzunehmen und man das als männlicher slammer relativ einfach als vorwurf interpretieren kann und natürlich werden sich dann auch einige zu wort melden die sich dahingehend gar nix vorzuwerfen haben einfach weil eine schuldzuweisung im raum steht.
-ich find es bemerkenswert dass auf mein gesagtes erst dann eingangen wurde nachdem ich etwas unsachliches auf der gefühlsebene vermittelt hab -ansonsten hat straeter glaub ich das problem benannt. er und wohl andere haben wohl das echt sehr nette menschen/slammerbild dass es nicht verbissen zuginge und leute vertrauenswürdig sind weil sie eher keine eigeninteressen haben. keine ahnung ob mein eher gegenteiliges weltbild realistischer ist welches der grund ist warum ich hier für die zukunft argumentiert hab. -zu dem Buch, weil die frage aufkam wer es denn gelesen hätte. ich ich! anmerken möcht ich dass wenn ich jemanden frage wie avatar war und er dann antwortet : "ich fand ihn gut" er mir aus meiner sicht rein gar nichts über avatar erzählt hat. insofern: Ich finde schriftstehler hat eine literarische Stimme die ihm eigen ist. Alles liest sich sehr flüssig und insgesamt gab es nur einen Moment in dem ich in Abwehrhaltung gegangen bin als mir der Text erklären wollte dass der Papst daran Schuld wäre wenn sich Leute bei seinen Auftritten in der Menge tottrampeln. Ich find das ist eine unfaire Aussage. Das restliche Papstbashing fand ich angemessen und bei aller Ernsthaftigkeit auch unterhaltsam. Insgesamt ist es für mich persönlich aber grundsätzlich interessanter wie etwas gesagt wird als was gesagt wird. Und da möcht ich mal exemplarisch ein paar Texte beleuchten: In einem Kiffertext bei dem es zu einem Autounfall kommt ist die Aussage relativ banal: Kiffen und Autofahren vertragen sich nicht. Der Prozess der Vermittlung ist aber clever aus meiner Sicht. Man liest den Text und glaubt man kriegt jetzt einen lustigen Kiffertext was einen als Rezipient zu einer Art Mittäter macht. Hui ein Kiffertext, lustig- und dann kichern und zack die Katastrophe. So schnell wird Spass ernst. Ich find das ist ne gute Art den Leuten einen Spiegel vorzuhalten. In einem anderen Text wird sich über eine Kaffeefiliale aufgeregt und wie unfreundlich es dort zugeht. Man kann sich als Leser ganz gut mit dem Gesagtem identifizieren- selbst als der Wunsch geäußert wird die Bedienung in Sahne zu ertränken und den ganzen Laden platt zu machen. Und dann kommt wieder der Spiegel. Die Vermittlung wie fremd es doch eigentlich ist über so ne Kleinigkeit in Rage zu geraten und was das eigentlich über einen selbst aussagt. Das ist im Effekt ein bißchen wie ein trojanisches Pferd. Erst wird der Leser/das Publikum auf die Seite des Text-Ichs gezogen nur um dann vermittelt zu kriegen wie dumm das doch ist. Ein bißchen so als würde Mario Barth 15Minuten lang Witze machen um dann im Abschluss dem lachenden Publikum zu erklären wie billig doch die Witze sind über die es lacht. Was ich meine ist, Armin zwingt die Leute eigentlich durch die Machart zu reflektieren. Das finde ich ist als Technik gut. Das ist jetzt nur ein Beispiel und kommt nicht in jedem Text vor, aber schon in einigen. Ich hab natürlich mehrere Texte von ihm live gehört, ich weiss nicht wie Leute das Buch lesen wenn sie nicht ein bißchen schriftstehlers Vortragsart im Kopf haben und Sätze wie: "ich bin das Kind...das unfähig ist sich an jemand anderen zu binden, das stattdessen auf Bühnen steht und Worte aneinanderbindet" erhalten wohl sicher einen Mehrwert wenn Armin in dem Moment auf der Bühne steht. Bei seinem "Stadttext" z.B. ist mir dieses reinziehen in das TextIch um dann den Spiegel vorgehalten zu kriegen ohne dass sich schriftstehler aus der Betrachtung rausnimmt besonders aufgefallen. Erst lästert er über Politiker die trotz Diäten dicker werden und ähnliches, das Publikum nickt und tuschelt zustimmend und dann kommt: "Der Dümmste von allen bin ich selbst, weil ich, während ich hier rede , daran glaube, dass Worte etwas in mir und anderen bewegen...Und wir bleiben alle hier stehen und sitzen, wir nicken und reden, ohne etwas zu bewegen..." Das ist quod era demonstrandum und ein totales herausziehen aus dem Eskapismus und für mich wie Beispiele geben ohne sie als Beispiel zu kennzeichnen. Ob das andere genauso sehen weiss ich nicht, ich finds klauenswert. Da fällt mir ein in einem Text in dem es um Kommunikationsstörung geht zerfällt die Sprachstruktur, da werden Worte verschluckt. Das ist statt Kommunikationsstörung erklären teaching by doing. Und sowas mag ich. Und auch wenn mir das gefällt, find ich da ein Geschmacksurteil fast schon profan angesichts dessen das es einfach gut gemacht ist. Zu den kritisierten Reimen- ich hatte nie das Gefühl dass diese deplatziert wären oder die Sätze ersticken. Ich nahm das immer als eine Art Perspektivenwechsel wahr, denn wenn z.B. in einem Prosatext plötzlich die erste gereimte Stelle mit "Unser Leben ist kein Gedicht..." anfängt dann könnte es doch sein dass die Reime einen Zweck haben. Ansonsten steckt viel Kritik in dem Buch. Berechtigte Kritik in meinen Augen: an der Art wie Leute leben und dem ganz alltäglichen Wahnsinn. Ich persönlich fand es überhaupt nicht moralinsauer, auch nicht aufgeregt. Eher balanciert, weil wenn kritisiert wird die Kritik eigentlich nie das Text-Ich davon außen vor lässt. Das wirkt alles sehr ehrlich für mich. Soweit können Sichtweisen auseinandergehen. Und jetzt ist es halt eine Frage des Geschmacks ob man das gut findet oder nicht. Ob man sowas braucht oder nicht. Ich habs nicht gebraucht weil ich mir oft dachte :"hey der sagt ja genau was ich denke" aber für mich persönlich hat es sich gelohnt das alles zu lesen weil ich es analysieren wollte. Mich hat halt interessiert wie er das immer macht die Leute so zu begeistern. Nur Bühnenmonster allein sein reicht da nicht glaub ich. Aber persönlich gefallen mir Dinge mehr die in Richtung klares Entertainment gehen- witzig, verkopft, absurd- das ist was ich persönlich favorisiere und dafür ist mir "geh doch ans Licht" insgesamt zu reflektiert und ernsthaft. Aber das ist eine Aussage über mich und nicht über das Buch.

Favoriten von Andivalent

Stefan Langner Lasse Samström schriftstehler Melissa_Rose Andy Strauß Jazzkeks Pierre Jarawan Michael Jakob ThomasSpitzer Anke Fuchs Micha El Goehre Nico Semsrott Alex Burkhard

Nachricht senden an Andivalent

Nur für registrierte Benutzer
login | registrieren

Gästebuch von Andivalent

Nur für registrierte Benutzer
login | registrieren

Christian Bruns
Schön, mal was neues!

ThomasSpitzer
Nochmal Glückwunsch zum Sieg gestern! War echt ne coole Sache... Die 3. Texte von Dir waren wie so ein Kanon. Oder die Schichten eines köstlichen Stücks Torte. (Hm... Torte! Gibt es etwas, das sie nicht kann?!)
Stefan Langner
ja. ich will im sommer ne kleine deutschlandtour machen. da komm ich bestimmt auch nach münchen.
gruß
Stefan Langner
moin

Alle 4 Einträge anzeigen