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Michael Heide

Michael Heide ist Slam Master/Moderator von

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Köln - Dichterkrieg

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13.7.1980

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Danke, Wolfgang. Das kriegen wir alles schon irgendwie hin.
So. Hier einmal die Liste aller Kritikpunkte, die in der Facebookdiskussion aufgekommen sind. Um die Anonymität zu wahren, die einigen wichtig ist (was der Grund ist, warum manche nicht hier in aller Öffentlichkeit mitreden wollten), gebe ich jetzt nicht immer den Namen des Kritikers oder des Lösungsvorschlagenden mit an. Kritikpunkt 1.: 5€ pro Slamtermin sind zuviel, vor allem wenn man den Betrag auf das ganze Jahr hochrechnet. Selbst bei zwei Monaten Sommerpause sind das 50€. Außerdem empfinden es manche als unfair, wenn die Slammer, denen der Kalender mehr bringt als den Moderatoren, alles alleine zahlen müssen. Und ja, das war nun einmal das Ergebnis der Diskussion vor ein paar Monaten, aber diese Diskussion hat nun einmal nicht jeder mitbekommen. Lösungsvorschlag 1a: Alles bleibt wie geplant, aber mit deutlich weniger als 5€ pro Termin. Dadurch würden weniger Veranstalter Myslam den Rücken kehren und die Kosten würden auf mehr Personen verteilt werden, was den günstigeren Preis überhaupt erst ermöglicht. Lösungsvorschlag 1b: Sondertarif für Slammaster mit vielen Veranstaltungen, quasi eine Pauschale für Slams, die mehr als zehnmal im Jahr stattfinden. Lösungsvorschlag 1c: Anstelle eines Beitrags pro Veranstaltung, der zu 100% an den Slammastern hängenbleibt, könnte man eine Zweiklassengesellschaft für alle aufbauen. Myslam-Mitglieder, die einen wie auch immer gearteten Jahresbeitrag zahlen (Zum Vergleich: Vimeo nimmt 60€ pro Jahr), bekommen mehr Komfort und Werbefreiheit, vielleicht auch einen größeren Schrifttyp oder andere Eyecatcher für die von ihnen eingestellten Termine. Zahlende Slammer ohne eigene Veranstaltungen könnten sich zum Beispiel eine Liste aller Slams anzeigen lassen, an denen sie jemals teilgenommen haben (sofern sie die auch eingetragen haben), anstatt nur das Gold/Silber/Bronze/Schwarz-Diagramm zu haben. Alle Gratismitglieder werden hingegen beispielsweise mit Popups und/oder Werbebannern zugeballert und müssen sich im Veranstaltungskalender mit Schriftgröße 6 zufrieden geben. Lösungsvorschlag 1d: Man zahlt nicht für jeden einzelnen Termin, sondern für jeden einzelnen Account. Wobei hier unterschiedliche Varianten denkbar wären. Entweder zahlt jeder Nutzer den gleichen Jahresbeitrag – oder es gibt verschiedene Preisstufen: eine für nichtslammende User (reines Publikum, Groupies, Stalker), eine für Slammer, eine für Slammaster, etc. Lösungsvorschlag 1e: Anstelle die Slammer und/oder Slammaster hinzuzuziehen, könnte man die Unkosten auch auf einen externen Sponsor, beispielsweise Kulturförderungsvereine oder ähnliches, abwälzen. Es sind bereits eine ganze Menge Produkte über Amazon verlinkt. Diese Links könnte man sich von Amazon vergüten lassen. Lösungsvorschlag 1f: Es wird offensiver um Spenden gebuhlt als bisher, zum Beispiel bei den Deutschsprachigen Meisterschaften oder über Kickstarter (mit Belohnungen für besonders großzügige Spender - .Myslam-Kaffeetassen, Myslam-T-Shirts, Myslam-Feuerzeuge, Myslam-Bugatti Ceyron) Lösungsvorschlag 1g: Die Nationals werden von Großunternehmen gesponsert. Wenn die National-Betreiber das entsprechend aushandeln, ließe sich ein Teil dieses Geldes für Myslam abzwacken. Lösungsvorschlag 1h: Myslam wird ein eingetragener Verein und beantragt Fördergelder bei Bund und Ländern. Lösungvorschlag 1i: Der Slammaster geht mit den 5 Euro in Vorkasse und treibt das Geld dann am Abend selbst von den Slammern ein – oder zieht ihnen jeweils 63 Cent von den Fahrtkosten ab. Locals könnten vom Slammaster gesponsert werden. Lösungsvorschlag 1j: Jemand programmiert gratis und ohne Serverkosten eine für alle Beteiligten kostenlose Alternative zu Myslam, die sich auch ohne Gebühren, Sponsoren oder Spenden über Wasser halten kann. Alternativ hängen wir Hanz einen riesigen Kalender in die Wohnung und klären in Zukunft alles per Telefon. Kritikpunkt 2.: Kleine Slams können sich die Gebühr nicht leisten. Bei zu wenig Publikum oder bei freiem Eintritt kommt ja kaum genug Geld herein, um die Fahrtkosten zu decken, geschweige denn, dass auch noch etwas für Myslam übrigbleibt. Aber gerade für diese kleinen Slams ist der Myslam-Kalender oft hilfreich, um andere Slammer als die Stammgäste auf die Veranstaltung aufmerksam zu machen. Des weiteren ist es ungerecht, dass ein Slam mit 300 Zuschauern den gleichen Beitrag leisten muss wie eine Slam mit 30 Zuschauern. Lösungsvorschlag 2a: Erfolgreiche Slams können Patenschaften für kleinere, finanzschwächere Slams übernehmen. So hat ein großer Kölner Slam bereits angeboten, sämtliche Myslam-Gebühren für zwei andere regelmäßige Veranstaltungen in Köln zu übernehmen. Lösungsvorschlag 2b: Es wird einen neuen Parameter für Poetry Slams geben. Slams mit freiem Eintritt und/oder Workshops mit Slam werden als solche gekennzeichnet und müssen dann nichts zahlen. Kritikpunkt 3.: Jeden Monat 5 Euro zu überweisen ist zu umständlich. Lösungsvorschlag 3a: Man kann alle Termine eines Jahres auf einen Schlag bezahlen. Eventuell sogar mit einem speziellen Rabatt (12 für 10, 10 für 9 oder irgendsoetwas). Kritikpunkt 4: Das „ewige Gejammer“ bezüglich der Finanzen nervt. Sämtliche Lösungsvorschläge zu Kritikpunkt 1 würden auch dieses „Problem“ dauerhaft beheben. Wenn erst einmal eine Finanzierung steht, mit der alle Beteiligten leben können (sei es jetzt Geld durch Slammer, Slammaster oder Sponsoren), würde auch das „Gejammer“ enden. Kritikpunkt 5: Was macht Myslam mit dem ganzen Geld? Warum gibt Wolfgang darüber keine Auskünfte? Lösungsvorschlag 5a: Jemand wird Kassenwart (Wolfgang selbst schlägt hier Sebastian Rabsahl vor, falls der den Posten nicht annimmt, können wir gerne weiter nominieren) und bekommt dafür 10% der Einnahmen. Kritikpunkt 6: Die bisherigen Möglichkeiten, Geld zu spenden, sind zu kompliziert. Man muss dafür sogar aus dem Haus gehen, wenn man kein Online-Banking nutzt. Lösungsvorschlag 6a: Es wird ein Paypal-Account eingerichtet, wie man es von ebay kennt. Kritikpunkt 7: Es war kein guter Zug, die Slam-Community vor vollendete Tatsachen zu stellen, von heute auf morgen die Gebühr einzuführen und nicht einmal im Titel des Beitrags anzusprechen, sondern erst im dritten Absatz damit herauszurücken. Dabei ging bei einigen das Vertrauen in Myslam verloren. Die Situation wurde dadurch verschlimmert, dass facebook, wo rege diskutiert wurde, als Sprachrohr kategorisch abgelehnt wurde. Um Wolfgang seine Bedenken mitteilen zu können, muss man auf Myslam selbst schreiben, wo man nicht die Anonymität einer nur für Eingeweihte einsichtbaren Facebookgruppe hat – und nebenbei gezwungen ist, die neuen AGBs zu akzeptieren. Selbst wenn man nur kommentieren will, warum man diese nicht akzeptiert. Es ist noch nicht einmal möglich, sein Profil komplett zu löschen. Lösungsvorschlag 7a: Gut, das Kind ist jetzt in den Brunnen gefallen. Ich habe kein Problem mit den neuen AGBs, also kopiere ich jetzt alle Bedenken und Vorschläge nach Myslam rüber. Damit ist aber natürlich auch noch nicht alles wieder gut. Vielleicht wäre es möglich, eine gewisse Bedenkzeit (beispielsweise bis zum National 2012) einzurichten und zumindest zum weiteren Diskutieren die AGB-Änderungen zeitlich befristet zurückzunehmen – von mir aus kannst Du in der Zeit auch das Erstellen neuer Veranstaltungen unterbinden. Kritikpunkt 8: Wenn man eine Veranstaltung einstellt, ist das keine Garantie dafür, dass sie auch wirklich stattfindet. Die 5 Euro sind dann aber schon bezahlt. Lösungsvorschlag 8a: Dann schickt Wolfgang halt die erste Mahnung erst einen Monat nach dem eingetragenen Termin raus – und das auch nur, wenn dieser auch wirklich stattfand. Falls das nicht der Fall war, muss sich der Slammaster halt darum kümmern, Wolfgang dies mitzuteilen und gegebenenfalls irgendwie zu belegen. Kritikpunkt 9: Irgendwas mit Dreifaltigkeit. Lösungsvorschlag 9a: Herr 23 leiht Xóchil sein Schnuffeltuch.
Ich habe mich heute übrigens bereiterklärt, morgen mal in aller Ruhe alle Kritikpunkte und Lösungsansätze aus der Facebookdiskussion zu sammeln. Das könnte ich auch schon jetzt machen, aber vielleicht kommt ja noch etwas wichtiges, an das wir alle noch nicht gedacht haben.
Interessant...
Klingt interessant. Ich schaue mal, dass ich bis dahin was fertigkriege.

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