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Straeter

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1932 km[ 20 ]

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Herne - SprechReiz

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4.9.1966

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Guten Tag zusammen… Dann kostet es nun also 5 Euro, einen Slam einzustellen. Nun habe ich Arnes Aufrechnungsformel weiter unten … »Ich denke da z.B. an eine Formel folgender Form : »M = "Myslam-Gebühr" pro Termin P = Eintrittspreis in Euro Z = Zuschauerfaktor (1 G = "Grundgebühr" in Euro Dann ist: M = G + (Z*P) Die Größen könnte man dann z.B. wie folgt festlegen (wobei man auch andere Werte wählen kann): G= 1 Euro Z könnte man angenähert als logarithmische Größe definieren: Z für 1 2. Fortsetzung: Z für 1« …. Null, aber auf wirklich null verstanden. Da hämmerte mir der Reichsrealschul-Intercity durch den Schädel, da habe ich im Ankleidezimmer mit den Schultern gezuckt, dass es eine Art hatte. Besser kam ich mit Nikitas Rechnung klar: »Aber pardon, für 5€ bekommt man im Internet 2-3 Songs, oder man bekommt bei H&M ein T-Shirt, oder man bekommt eine Schachtel Zigaretten, 5 Zonen im ÖPNV. Versteht ihr?« Doch. Auf Facebook bin ich jetzt gefragt worden, was mir Myslam wert ist. Antwort: Viel! Meinen allerersten Slam habe ich auf Myslam gefunden, der Kalender ist kostbar, um zu schauen, wer Dienstag in Köln ist, damit man die Leute für Mittwoch nach Recklinghausen einladen kann, ohne dass einem das Portemonnaie explodiert, und man kann ersehen, wann zum Teufel noch mal der Slam am Arsch der Welt war, zu dem man mal wieder vollmundig zugesagt hat. Der Nutzen ist da, er strahlt, ich kenne keinen anderen Kalender als diesen. Aber man fragte auf Facebook, wie viel Geld! Das ist jetzt die Frage, denn mein Nutzen ist natürlich groß…. Meiner, wohlbemerkt. Ich kann jetzt nicht beziffern, was ein Slam davon hat, fürn Fünfer eine Veranstaltung einzutragen. Bis alle gemerkt haben, dass man sich nicht ohne Rücksprache als Slammer einträgt, vergehen wohl noch zwanzig Jahre, der werbliche Effekt auf Zuschauer wird jetzt einfachmal massiv bezweifelt. Auch von mir. Aber für Einsteiger und Leute die die Übersicht behalten wollen ist das Ding Gold wert. Also was nun? Ich bin kein Freund davon, gestern was umsonst bekommen zu haben, heute aber nicht mehr. Vollendete Tatsachen sind immer bitter, grad in einer sich selbst organisierenden Szene wie der unseren, wo du hier 10 Euro wegnimmst um sie da hin zu tun, die Couch nach links schiebst, damit Sushi Platz hat und schaust, dass irgendwer irgendwen zum Zug bringen kann. Gern würde ich nach Gutsherrenart was ganz motivierendes sagen, aber: Zwei Drittel der Slams, vor allem die aus Twin Peaks, Hintertupfingen und Lummerland, jene, die vierzig Zahlende haben, werden sich nun nur noch auf den versoffenen Ressortleiter Lokales der örtlichen Zeitung stützen –und auf Facebook. Damit in dem Puff mal ein gewisser Nutzen einkehrt. Denn ab jetzt wird auch der effektive Nutzen des Kalenders, gewogen in Euro und Cent, auf den Prüfstand kommen. Plötzlich zahlst du 5 Euro, aber nur 2 von 9 tragen sich ein. 70 Prozent der Slams verlassen sich auf andere Quellen und Medien, und der Kalender hört auf, einen Nutzen zu haben, weil plötzlich im Oktober scheinbar nur noch vier Slams stattfinden … und am 21. Dezember ist der Kalender dann ganz weg. (Gern geschehen, liebe Untergangspropheten.) Mich interessiert gar nicht die Transparenz geflossener Gelder: ob Wolfgang damit Personal bezahlt oder sich in Florenz Hüte machen lässt, ist mir schnuppe. Ich interessiere mich für meine 5 Euro. JEDER interessiert sich für seine 5 Euro, und was er dafür bekommt. Ist so. In drei Monaten wirst du auf den November blicken und feststellen: Na kuck, wir Acht haben gelöhnt. Krass. Meine Rechnung geht folglich so: A: 5 Euro. B. Ich. Ein faires Modell wäre – 1.Jeder zahlt. Poeten 1 Euro, Slams 5 Euro. Im Jahr. Über eine Telefonnummer. Das funktioniert. Alle zahlen. Jetzt. Für Beiträge im Magazin gibt’s 20 Euro. Vorteil: Übers Handy n Euro bezahlen ist machbar. Leute, die sich nur mal auskotzen wollen, wie kacke doch alles geworden ist, zahlen den gleichen Euro wie Leute, die den Planeten mit schönen Mundartgedichten fluten. (Gern geschehen, liebe Untergangspropheten.) Oder an jedem National sitzt Wolfgang mit einer Metallkassette an einem Tisch und nimmt das Geld ein: Das ist entwürdigend, die Schlange wird bis zum Horizont reichen, aber es ist machbar. Oder es bleibt genau so, wie Wolfgang es bestimmt. Im Ernst. 5 Euro pro Slam. Aber ich sage: Es wird weniger. Schon jetzt sind nicht alle Slams verzeichnet. Und ich kenne Slams, die erwirtschaften 20 Euro am Abend. Zum Schluss möchte ich sagen, dass diese Seite unverzichtbar ist. Ich möchte mir nicht vorstellen, dass sie verschwindet. Ich möchte aber auch nicht beobachten müssen, dass in der Rubrik FORUM/DEUTSCHLAND/TEXTE Guerilla- Gedichte auftauchen wie: Oh Castrop in der Frühe du schönster aller Orte dich zu beschreiben kostet Mühe da fehlen eim` die Worte. Oh Castrop hell am Tage deine Sonne ballert heiß Auch wenn ich nicht die Wahrheit sage Castrop, du bist nice. Oh Castrop in der Nacht, du musst nach Geltung trachten, drum wird zu viert n Slam gemacht Der ist am neunten Achten.
Ich rezensiere es in jedem Fall, auch wenn Gerüchte besagen, ich hieße darin TORSTEN BRÄTER. Bei Gott.
Ich bin echt der König der Poster. Einmal hätte auch gereicht. Dann lest es eben dreimal. Es stimmt ja auch dreimal.
Tach nochmal. Das mit dem »Überkreuz-Rezensionsdeals« war nicht für fuffzig Pfennig auf irgendwen gemünzt, außer auf mich. Ich habe mich ja in der Vergangenheit nicht grade durch Buchbesprechungen hervorgetan, und da hätte ja jemand fragen können: Ach, kuck, Sträter rezensiert Strauß, Kumpanei, Trallala? Nope. Auch nicht Arschkriecherei, künstliches Pseudo-Hypen oder ähnlich überflüssige Verwerflichkeiten. Dass du, Xochil, rege rezensierst, ist doch toll und zeugt von Hingabe. Du hast sogar JUNGSMUSIK angepackt, einen Stoff, der mir näher sein sollte als dir: Bravo also. Grundsätzlich gilt: Drei Rezensenten, drei Meinungen. Ich möchte ja in Rezensionen auch gar nicht wissen, wie das Buch so ist, sondern wie der Rezensent es fand. Wie das Buch so ist, finde ich selbst raus. Ich bin ja ein ganz normaler Leser. Nix dolles - King, Sedaris, Bordain, Kaminer, auch mal was mit Anspruch, doch doch, Bukowski aber auch. Mein Lieblingssatz des neuen Kalenderjahres ist aber jetzt schon: »Zu Boris' Vorwurf (siehe Forum Allgemein), die Rezensionen hier hätten keinen kritisch-intellektuellen Anspruch:« bzw. »Noch mehr hingeschludert sind nur noch die Buchbesprechungen. Keine Spur von kritisch-intellektuellem Potential.« Boris, ich hab nix gegen dich, aber wer hat dich denn auf irgendeinem Slam vernichtet? Echt jetzt mal. Soll ich dir mal PIXI-Bücher besprechen? Ich glaub, es hackt. Wat denn noch alles? Möchtest du eine Rezension von JUNGSMUSIK (z.B) mit literarisch-intellektuellem Anspruch? Oder willst du wissen ob das Buch derb lustig ist und eine Gruppierung absonderlicher Musikfreaks treffend skizziert? Ich will Letzeres. Ich kacke auf intellektuellen Anspruch in Buchbesprechungen. Meistens verstehe ich nur die Hälfte, und die Hälfte, die ich verstehe, liest sich dann, als ob einer auf Koks aus der FAZ zitiert. Xochil, du musst dich wegen nix, aber auch nix, aber echt ohne Scheiß wirklich gar-harnix rechtfertigen! Also, bleibt dabei: Buch von Andy Strauß ist gut. Sein Buch davor, ALPTRÄUMER, ist auch gut, hatte mir aber in der Tendenz zu viele Dildos im Arsch. Nee, warte: Alpträumer ist in seiner textlichen Haptik erhaben ; überall finden sich Oppositionen, die den fiktiven Kosmos abstecken, genuin ertastbare Befindlichkeiten in Zeiten flammender Dämmerungsphimose – aber unterm Strich sind einen Tacken zuviele Dildos in den Ärschen des fiktiven Personals. Für mich jedenfalls. Den der Rezensent ist weich. Also ich. Bumm. Boris, in echt jetzt: Du bist bestimmt n guter Typ. Und du meinst es bestimmt gut. Liest sich aber nicht so. Ach ja: Wenn die Poetry Slam Szene sich umbenennen will, macht sie das auch. Aber nicht in »open Mike«. Bis wir irgendwas mit intellektuellem Anspruch finden, können wir ja solange »Poetry Slam Szene« nehmen. Das passt auch total gut. Kommt das Ganze hier jetzt garstig rüber? Oder erhitzt? Verzeihung. Ich fühl mich krank.
Tach nochmal. Das mit dem »Überkreuz-Rezensionsdeals« war nicht für fuffzig Pfennig auf irgendwen gemünzt, außer auf mich. Ich habe mich ja in der Vergangenheit nicht grade durch Buchbesprechungen hervorgetan, und da hätte ja jemand fragen können: Ach, kuck, Sträter rezensiert Strauß, Kumpanei, Trallala? Nope. Auch nicht Arschkriecherei, künstliches Pseudo-Hypen oder ähnlich überflüssige Verwerflichkeiten. Dass du, Xochil, rege rezensierst, ist doch toll und zeugt von Hingabe. Du hast sogar JUNGSMUSIK angepackt, einen Stoff, der mir näher sein sollte als dir: Bravo also. Grundsätzlich gilt: Drei Rezensenten, drei Meinungen. Ich möchte ja in Rezensionen auch gar nicht wissen, wie das Buch so ist, sondern wie der Rezensent es fand. Wie das Buch so ist, finde ich selbst raus. Ich bin ja ein ganz normaler Leser. Nix dolles - King, Sedaris, Bordain, Kaminer, auch mal was mit Anspruch, doch doch, Bukowski aber auch. Mein Lieblingssatz des neuen Kalenderjahres ist aber jetzt schon: »Zu Boris' Vorwurf (siehe Forum Allgemein), die Rezensionen hier hätten keinen kritisch-intellektuellen Anspruch:« bzw. »Noch mehr hingeschludert sind nur noch die Buchbesprechungen. Keine Spur von kritisch-intellektuellem Potential.« Boris, ich hab nix gegen dich, aber wer hat dich denn auf irgendeinem Slam vernichtet? Echt jetzt mal. Soll ich dir mal PIXI-Bücher besprechen? Ich glaub, es hackt. Wat denn noch alles? Möchtest du eine Rezension von JUNGSMUSIK (z.B) mit literarisch-intellektuellem Anspruch? Oder willst du wissen ob das Buch derb lustig ist und eine Gruppierung absonderlicher Musikfreaks treffend skizziert? Ich will Letzeres. Ich kacke auf intellektuellen Anspruch in Buchbesprechungen. Meistens verstehe ich nur die Hälfte, und die Hälfte, die ich verstehe, liest sich dann, als ob einer auf Koks aus der FAZ zitiert. Xochil, du musst dich wegen nix, aber auch nix, aber echt ohne Scheiß wirklich gar-harnix rechtfertigen! Also, bleibt dabei: Buch von Andy Strauß ist gut. Sein Buch davor, ALPTRÄUMER, ist auch gut, hatte mir aber in der Tendenz zu viele Dildos im Arsch. Nee, warte: Alpträumer ist in seiner textlichen Haptik erhaben ; überall finden sich Oppositionen, die den fiktiven Kosmos abstecken, genuin ertastbare Befindlichkeiten in Zeiten flammender Dämmerungsphimose – aber unterm Strich sind einen Tacken zuviele Dildos in den Ärschen des fiktiven Personals. Für mich jedenfalls. Den der Rezensent ist weich. Also ich. Bumm. Boris, in echt jetzt: Du bist bestimmt n guter Typ. Und du meinst es bestimmt gut. Liest sich aber nicht so. Ach ja: Wenn die Poetry Slam Szene sich umbenennen will, macht sie das auch. Aber nicht in »open Mike«. Bis wir irgendwas mit intellektuellem Anspruch finden, können wir ja solange »Poetry Slam Szene« nehmen. Das passt auch total gut. Kommt das Ganze hier jetzt garstig rüber? Oder erhitzt? Verzeihung. Ich fühl mich krank.

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Sven Stamm
So jetzt nochmal hier ein riesen Dankeschön für die Einladung zu deinem Slam !! Es war ein super Abend! Hoffe mal ich hab dich nicht allzu sehr enttäuscht mit den Texten ;)
Gruß
Ralf Hergarten
Hi Straeter - und ich dachte schon, ich wäre der ABSOLUTE Senior - aber Du bist ja wenigstens aus derselben Generation.... ;-) da kommt Hoffnung auf.... Lieben Gruß, bigbear
Susanne Lenzen
hallo hut ab, einer meiner Idole, bist du am 21. April in Herne?
Anja Neuland
Das war saftig!

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