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Basti Deya

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March 18, 1985

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An euch
Santa Muerte
An alle
Anfang vom Ende
Tanz der Toten (1)

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Gut, wenn du meine Meinung nicht hören willst, dann eben die (fiktive) Meinung eines Waffenlobbyisten: "Was uns dieser Vorfall zeigt? Mal wieder? In aller Deutlichkeit? Man kann nie sicher genug sein, dieses Unglück hätte verhindert werden können! Stellt euch vor, jeder Läufer hätte eine Waffe getragen! Und jemand hätte die Gefahr so rechtzeitg erkannt? Sicher, Turban und Kinnbart lebten gefährlich am Streckenrand (es sei denn, man sichert die Zuschauer ebenfalls, indem man sie bewaffnet), aber wnen man einfach jeden rechtzeitig erschießt, der verdächtig aussieht. Vielleicht hätte irgend jemand den richtigen erwischt. Auch die Machtlosigkeit der Polizei, sie spielte nicht länger eine Rolle, denn im Kugelhagel nach der Explosion? Wäre sicher auch der Täter unter den Opfern und so wären die Opfer gerächt, die er durch seine grausame, unmenschliche, verachtenswerte Tat beging. Wollt ihr es nicht erkennen? Könnte ihr es nicht erkennen? Es reicht auch in Schulen längst nicht mehr aus, nur die Lehrer zu bewaffnen, die Bedrohung ist einfach zu ernst. Längst, viel zu ernst. Auch die Kinder müssen bewaffnet werden, natürlich unter den strengsten Sicherheitsvorkehrungen. Mehr als siebenhundert Schuss Munition und eine Handgranate pro Brotbüchse, dass wäre, ja, es wäre verantwortungslos. Noch verantwortunsloser wäre es, ihnen nicht das töten beizubringen, was bedeuten würde, man ersetze den Kindergarten durch Bootcamps. Natürlich könnte es passieren, das hier und dort ein Unschuldiger in Mitleidenschaft genommen wird, wenn die Kinder mit ihren zarten, jungen Händen auf alles Schießen, dass aussieht, als wäre es muslimisch angehaucht. Oder schwarz angehaucht. Oder rassistisch angehaucht. Oder einfach nur. Bewaffnet. Wenn es Unbewaffnete erwischt. Müssen sie sich fragen lassen, warum um alles in der Welt habt ihr keine Waffe bei euch getragen? Ihr hättet euch gegen die Kinder wehren können, die immer extremer werdende Gewalt in der Jugendkultur hätte euch Warnung genug sein müssen. Alle bewaffnetet Opfer? Hätten rechtzeitig zurückschießen können. Alle anderen? Können es nicht. Also, bewaffnet euch, wenn ihr die Sicherheit wollt, die nur Waffen euch geben können. Warum ich sagen kann, wonach mir der Sinn steht? Weil mein größter Abnehmer meiner Waren seit 2002 kriegerisch tätig sind. Gegen die Achse des Bösen (bewaffnet euch, sie sind es!). Einen Krieg gegen Höhlenmenschen verlieren, von denen man sich einbildet, man hätte ihnen den Krieg erklärt. Gegen Saddam, der sich einbildete, man würde mit ihm den Krieg erklären. 150000000000 Schulden? Wenn sie nicht mit Pfeil und Bogen vorgehen wollen, gegen das Böse. Dann lassen sie mich besser bewaffnen, wen ich will. Vor allem, da Krieg drei in Nordkorea (natürlich wird man keine Atombombe dort finden, aber könnte ja sein. Wie bei Saddam. Warum frage ich mich nur, prahlt Un öffentlich mit der Erforschung der Atombombe, nur um die Amerikaner einzuladen, dies rechtzeitig zu verhindern?). Egal, Hauptsache Krieg. Wie in Syrien, Putin kann Assad nicht ewig decken (will er ja auch gar nicht). WAFFENWAFFENWAFFEN. Hauptsache Krieg, vier Kriege, wer braucht noch Geld? Wir nicht! Achja, und dann wäre da noch der Iran. Fünf Kriege. Naja, fast. Eine Atombombe könnte dann wohl doch fliegen, vielleicht Israel erwischen. Krieg. Endlich. Wie? Russland? Erklärt uns zum Schutz der eigenen Interesse aufgrund der dort von ihnen benötigten Ressourcen. ahmadinedschad? Längst bei ala, da wo W. Putin ja bereits sagte, dass er dort hingehört. Und nun? China droht uns ebenfalls mir Krieg. Na, dann gehen wir eben dorthin, woher wir kamen. Ohne Geld. Waffen. Und Öl. Wer alle Kriege, die wir führten, mit meinen, euren Waffen, gewonnen hat? Russland. Naja, und ich eben. Jetzt, wo ich drüber nachdenke... Irgendwas hatte Wladimir angekündigt, so in der Art... Aber, gut wie ich bin, patroitisch, und beschäftigt noch dazu, will ich in der Heimat noch schnell jedem eine Waffe schenken, der noch keine hat. Man stelle sich vor, der erste in der Schlange vor der Bank, er bekommt noch Geld. Und alle anderen sind unbewaffnet. Irgendjemand könnte sich unrechtgemäß übervorteilen, ist bewaffnet. Und ihr sied es nicht? Irgendjemand von euch armen Schweinen könnte überleben,was ihr dann ganz sicher sowieso nicht mehr wollt, glaubt mir, WENN IHR VERDAMMT NOCHMAL DANN IMMERNOCH KEINE WAFFE HABT!!! Wie ihr es wolltet. Die Waffen schweigen. Weil, genau wie ich es wollte. Am Ende doch noch jeder bewaffnet war. Ende gut, alles gut. i.A. Smith and Wesson P.S.: Kolleteralschäden? MUHAHAHAHAHA...
http://makaveli85.wordpress.com/2012/08/06/burgerkrieg-gegen-den-terror/
Hehe, hatte ja auch gar nicht gesagt, dass der Text nicht zum Slammen geeignet sei. Im Gegenteil, ich kann mir sogar lebhaft vorstellen, dass der auch auf der Bühne gut gehen kann. Ich hatte mich nicht sehr geschickt ausgedrückt, als ich sagte: Wenn du tatsächlich so viele Gedanken reingelegt hast, wie ich rauslas. Und die alle verstanden haben willst. Dann muss man ihn zumindest einmal gelesen haben, denke ich. Ich zumindest hätte mir niemals die Menge an Gedanken dazu machen können (wobei ja Überinterpretation immernoch nicht ausgeschlossen ist), wenn ich ihn bloß gehört hätte. Das wäre dann eben eine andere Qualität, ich wollte nicht sagen, dass er vorgetragenerweise nicht funktionieren kann. Nur eben anders ;)
http://makaveli85.wordpress.com/2011/11/23/tweet-25/
Und, was ich vor lauter Denkerei über´s Denken fast vergessen habe, das Wichtigste. Die länge des Weges, der sich in Gedanken manchmal schier endlos (manchmal dem Ausweglosen zum Verwechseln ähnlich) hinzieht, die Strecke die vor einem liegt. Und die irgendwie nie kürzer erscheint, egal wie weit man eben noch dachte, gedacht zu haben. Weil die Scheiß-Lose in dem Topf irgendwie immer mehr werden, statt weniger. Weil man rastloserweise zwar irgendwie immer weiter kommt, aber "am Rande der Verzweiflung" doch überall noch ist, wo man sich umguckt... Finde ich perfekt beschrieben... Und so wird das Endprodukt eben nur dann auch authentisch, wenn man beim Denken übers Denken nicht ständig über die Gedanken nachdenkt, die einem kommen, sondern den Text eben mit dem blauen Fleck präsentiert. Zwischendurch ein bisschen getorkelt, aber am Ende schnurstracks über die Ziellinie getanzt. Ich könnte jetzt hier auch shcon wieder ewig über meine Gedanken über´s Denken weiterquasseln, aber bevor mir noch bedenken kommen, nur noch eins: Falls es wirklich so gedacht war, ist der Text nicht zum Vortragen geeignet, glaube ich. Peace

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gerd toene
Der Begriff "Erstsemester" ist Teil meiner Begrüßung bei Auftritten.Fremde Texte tauchen hier im Forum fast nie auf, zumindest bemerke ich sie nicht.Schönen Gruß

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