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Der Ravensburger Poet Toby Hoffmann hat mit „Hunger“ ein Solo-Album herausgebracht. Er spricht, singt und spielt Gitarre. Dabei läßt er sich von mehreren Musikern begleiten. Das Ergebnis ist eigen. Aber wer will es hören?
Irgendwie geht es in Tobys Texten um Krieg, Gesellschaft und Geschichte. Um die eigene Vergänglichkeit und Menschlichkeit. Um das Scheitern von Kommunikation. Irgendwie klingen die Texte so schwermütig, dass man beim Hören müde wird und irgendwann nicht mehr ganz mitbekommt, worum es in ihnen nun geht. Vielleicht liegt das auch nicht nur an der Schwermut in Tobys Stimme und Texten. Vielleicht liegt das genauso daran, dass Texte und Musik manchmal kaum von dieser Welt scheinen. Als höre man Botschaften aus einer unbekannten Dunkelheit, die irgendwo im All exisitiert, vielleicht im All der Psyche.
Schön und greifbar finde ich einzelne Zeilen. Zum Beispiel:
„Am Anfang war das Wort, nicht das Geschwätz“. „Sie haben die Uhren, wir haben die Zeit“. Oder: „Ich habe einen echten Menschen getroffen“.
Andere Menschen in Tobys Texten „besudeln sich mit Komplimenten“.
Gut finde ich, dass Toby zwischen die reichhaltigen, teils schwierigen Poeme englischsprachige Songs stellt. Das macht das Zuhören angenehmer.
Angenehm, schön und den Texten zuträglich ist auch immer Tobys Stimme, selbst wenn sie durch die Aufnahme manchmal etwas dumpf klingt.
Wer sich einlassen will auf grundsätzliche Fragen zu Leben und Tod, auf ein schwermütiges Nachdenken über die Traurigkeit und Aussichtslosigkeit der menschlichen Existenz, der ist bei Toby Hoffmanns Album „Hunger“ richtig.
Freude kommt beim Hören nur auf, wenn man Freude an purer Kunstfertigkeit zu empfinden vermag. Inhaltlich bleiben die Texte „hungrig“, sie machen kaum satt, sondern schlagen eher nieder.
Gelegentlich besticht aber auch ein Track durch seine traurige Schönheit; in den besten Momenten, in denen Toby singt, hat mich das Ergebnis gar an das erste Coldplay-Album erinnert.
Tobys Kunst geht hinaus über das Unterhaltungseinerlei, das nette und dabei ein bisschen freche Dauergequatsche, das wohl die meisten von uns tagtäglich umgibt, das wir selbst oft genug produzieren. Insofern ist Tobys Kunst besonders. Die Frage, wie viele Menschen sich durch "Hunger" allerdings freiwillig bedrücken lassen wollen, bleibt für mich offen.
Tobias Hoffmann: Hunger. Sprechstation-Verlag 2011. 12,90 Euro
www.sprechstation-verlag.de
Mir gefällt das sehr gut, wie du die Rezensionen verfasst, Xóchil! (auch wenn ich deine Meinung zu Toby's Werk nicht teile, was aber völlig egal ist an dieser Stelle) Die ganze Eierschaukelei und gegenseitige Belobhudelung ist doch auf Dauer nicht der richtige Weg für eine künstlerische Entwicklung, es sei dann man will stagnieren und ständig nur denselben Einheitsbrei produzieren.
Abgesehen davon, obwohl es hier zum Thema vielleicht nicht so gut passt, stimme ich dir auch zu, dass wir alle "zu nett" zueinander sind. Was ja an sich schön ist um sich wohl -und schnell einzufühlen, aber andererseits fühlt man sich schnell wie ein in Watte gehülltes Baby, dass, sobald einmal Kritik geübt wird, sofort in Tränen ausbricht.
Ich bin froh, ein paar direkte, kritische und ehrliche Slammerkollegen zu haben, die mir sagen, wenn ich wieder mal einen ziemlichen Scheißtext geschrieben hab, welchen ich als solchen nicht gleich erkenne.
Leider lese ich nicht so viel und hab das Handwerk ja auch nicht gelernt/studiert um Rezensionen verfassen zu können, deshalb sollen das Menschen machen, die das besser können, aber meinen Mund bekomme ich zum Glück noch auf, wenn ich um meine Meinung zu bestimmten Texten gefragt werde... ;-)
Der Evolution sei gedankt! *g*
Allerliebste Grüße an alle und bis bald zu den Nationals! Ich freu mich wieder auf regen Austausch!
Während mir hier eher gespiegelt wird, meine Rezensionen seien nicht nett genug, wird mir privat eher gespiegelt, sie seien zu nett.
Das Wort "Hungerdepression" war aber vielleicht wirklich zu deutlich - aber gewiss keine Verballhornung. Für mich gehört zum Hunger der Trieb, der Versuch, etwas am Hunger zu ändern, satt zu werden. Diesen Trieb habe ich zu meiner Verwunderung auf dem Album nirgends gespürt - daher kam das Wort "Hungerdepression".
Im Ganzen empfinde ich es immer wieder als Gratwanderung, als (auch) Slam Poetin über die Publikationen von Slam Poeten zu schreiben. Zugleich wird über Publikationen aus der Slam-Szene medial nicht viel berichtet; ich finde es toll, dass wir das hier nun selber machen können - und wünsche mir sehr, dass hier weitere Autoren aktiv werden. Denn ein Überblick über das, was veröffentlicht wird, ist in meinem Empfinden gut und wichtig.
Momentan sieht es so aus, dass mir Slam Poeten sagen: "Ach, alle sind zu nett zueinander in der Slam-Szene, keiner kritisiert, also mach' du mal". - Nur ... irgendwie kann und will ich das nicht alleine schultern, und es gibt ja - GLÜCK - auch immer wieder Publikationen, die ich wunderbar finde (oder besonders, wie zum Beispiel Tobys Album ...)
Also, Schätzeles, kritisiert meine Rezensionen nur weiter, aber schreibt am besten auch selber welche :)
Empfehlungen von Kritikern sind zwar weitestgehend Geschmacksache, aber:
Wenn man schon in der Überschrift den Titel "Hunger" zu "Hungerdepression" verballhornt und in der 3.Zeile des Intros die Frage stellt "Aber wer will es hören?".......dann ist das schon abgeurteilt noch vor der Besprechung.
Solche Aussagen gehören, wenn überhaupt, dann an den Schluß.
Hieroniemuß
Da kann ich mich Xochil nur anschließen. Wer für das MySlam Magazin schreiben möchte, kann sich gerne bei mir melden und ich unterstütze so gut ich kann.
Schriftstehler hat recht, so ist das wohl auch mit Rezensionen. Habe gerade einen passenden Satz bei der amerikanischen Autorin Siri Hustvedt entdeckt: "Ein Buch ist eine Zusammenarbeit von demjenigen, der liest, und dem, was gelesen wird, und bestenfalls ist dieses Zusammentreffen eine Liebesgeschichte wie jede andere."
Jede Rezension, die ich geschrieben habe, beruht auf persönlichen Meinungen und Einschätzungen von mir. Und genau deshalb fände ich es super, wenn hier noch andere Menschen Rezensionen schreiben würden. Ich übersehe bestimmt Bücher, die besprochen werden sollten, und manchmal haben andere sicher eine ganz andere Meinung zu den Publikationen. Zudem erscheint sehr viel, und auch längst veröffentlichte CDs und Bücher sind besprechenswert. Ich selbst bin hier gerne aktiv, aber ich habe auch noch andere Arbeit, an der ich hänge :)
Also, ich meine, wer Lust hat, sollte sich bei Wolfgang von Myslam melden, er hat sich doch sehr offen für Vorschläge gezeigt.
Bücher und CDs bekommen die, die besprechen wollen, von Poeten, Verlagen und ggf. Myslam in meiner bisherigen Erfahrung zur Verfügung gestellt.
Lieben Gruß, auf die Vielfalt,
Xóchil
Toby wird sein neues Album am Samstag, den 28.05.11 bei unserem Poetry Slam in Kressbronn a. B. vorstellen! Wer also Lust hat mal richtig "live" rein zu hören ist herzlich willkommen!
deinen Beitrag finde ich unglaublich gut :)
Tatsächlich beschäftigt mich auch, dass mir nur wenige Publikationen wirklich gefallen. Ob es an mir liegt oder an den Publikationen, weiß nicht. In meiner Erinnerung gibt es aber einzelne Bücher, die ich hier besprochen habe und nur gut fand.
Wenn du etwas hast, das dich überzeugt, dann schreibe du doch eine Rezension! Ich schätze, Wolfgang von Myslam ist da ganz offen, und ich sowieso, denn ich komme mit dem Besprechen gar nicht hinterher.
Ansonsten versuche ich, dir für die nächste Rezension deinen Wunsch zu erfüllen :)
Xóchil
Ich bin froh, dass es bei myslam jetzt jemanden gibt, der ernstgemeinte Kritiken schreibt und sich damit wirklich viel Arbeit macht, danke!
Nur eine Frage bleibt für mich offen:
Gibt es irgendwas, dass Xochíl gefällt? Also, das sie wirklich mag, also das sie ohne "aber" als unglaublich gut weiterempfehlen kann, ohne den bittren Beigeschmack von "gibt besseres, nur das find' ich nicht...".
Wenn, dann würde ich das sehr sehr gerne als nächte Kritik lesen.
Ich persönlich werde von Tobi Hoffmanns Texten überhaupt nicht bedrückt. Ich finde er strahlt eine unglaubliche Ruhe aus und beim Nachdenken über seine Texte starre ich manchmal minutenlang ins Leere. Es ist gerade diese traurige Schönheit die einen zum Staunen bringt.
Dieses Album ist das Beste, was Spokenwordigkeit dieses Landes zu bieten hat, erstmal.
Mich macht diese Scheibe glücklich, genauso wie mich Jochen Distelmeyer oder The Smiths oder sonstwer glücklich macht, auch wenn seine Texte "schwermütig" sind, oder vielleicht auch gerade deswegen.
Und ich werde mich auch in Zukunft immer wieder sehr gerne von der Scheibe "freiwillig bedrücken lassen".
Und um noch ein paar Phrasen aus tiefster Kehle loszuwerden, dieses Ding ist absolut genial, einzigartig, bewundernswert bis zum letzten Buchstaben und spielt poetryslammäßig eh in seiner ganz eigenen, orbitant-hohen Musik-Liga.
Ich spreche eine doppel-daumige, höchstdringliche Kaufempfehlung aus. Für 12 Euro 90 gibt es, nirgends mehr Kopfkino käuflich zu erwerben.
Xóchil A. Schütz is sponsored by MySlam
MySlam:
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Sponsoring program
Seit dem Jahr 2000 Lesungen und Auftritte in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Belgien, Kroatien, Tschechien, der Slowakei, Polen, Lettland, der Ukraine und den USA
Diverse Preise und Stipendien
Zahlreiche Einzelpublikationen
foroa - Poetry Slam Magazin - Xóchil bespricht eine Hungerdepression
Xóchil bespricht eine Hungerdepression
Schön und greifbar finde ich einzelne Zeilen. Zum Beispiel:
„Am Anfang war das Wort, nicht das Geschwätz“. „Sie haben die Uhren, wir haben die Zeit“. Oder: „Ich habe einen echten Menschen getroffen“.
Andere Menschen in Tobys Texten „besudeln sich mit Komplimenten“.
Gut finde ich, dass Toby zwischen die reichhaltigen, teils schwierigen Poeme englischsprachige Songs stellt. Das macht das Zuhören angenehmer.
Angenehm, schön und den Texten zuträglich ist auch immer Tobys Stimme, selbst wenn sie durch die Aufnahme manchmal etwas dumpf klingt.
Wer sich einlassen will auf grundsätzliche Fragen zu Leben und Tod, auf ein schwermütiges Nachdenken über die Traurigkeit und Aussichtslosigkeit der menschlichen Existenz, der ist bei Toby Hoffmanns Album „Hunger“ richtig.
Freude kommt beim Hören nur auf, wenn man Freude an purer Kunstfertigkeit zu empfinden vermag. Inhaltlich bleiben die Texte „hungrig“, sie machen kaum satt, sondern schlagen eher nieder.
Gelegentlich besticht aber auch ein Track durch seine traurige Schönheit; in den besten Momenten, in denen Toby singt, hat mich das Ergebnis gar an das erste Coldplay-Album erinnert.
Tobys Kunst geht hinaus über das Unterhaltungseinerlei, das nette und dabei ein bisschen freche Dauergequatsche, das wohl die meisten von uns tagtäglich umgibt, das wir selbst oft genug produzieren. Insofern ist Tobys Kunst besonders. Die Frage, wie viele Menschen sich durch "Hunger" allerdings freiwillig bedrücken lassen wollen, bleibt für mich offen.
Tobias Hoffmann: Hunger. Sprechstation-Verlag 2011. 12,90 Euro
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Abgesehen davon, obwohl es hier zum Thema vielleicht nicht so gut passt, stimme ich dir auch zu, dass wir alle "zu nett" zueinander sind. Was ja an sich schön ist um sich wohl -und schnell einzufühlen, aber andererseits fühlt man sich schnell wie ein in Watte gehülltes Baby, dass, sobald einmal Kritik geübt wird, sofort in Tränen ausbricht.
Ich bin froh, ein paar direkte, kritische und ehrliche Slammerkollegen zu haben, die mir sagen, wenn ich wieder mal einen ziemlichen Scheißtext geschrieben hab, welchen ich als solchen nicht gleich erkenne.
Leider lese ich nicht so viel und hab das Handwerk ja auch nicht gelernt/studiert um Rezensionen verfassen zu können, deshalb sollen das Menschen machen, die das besser können, aber meinen Mund bekomme ich zum Glück noch auf, wenn ich um meine Meinung zu bestimmten Texten gefragt werde... ;-)
Der Evolution sei gedankt! *g*
Allerliebste Grüße an alle und bis bald zu den Nationals! Ich freu mich wieder auf regen Austausch!
Das Wort "Hungerdepression" war aber vielleicht wirklich zu deutlich - aber gewiss keine Verballhornung. Für mich gehört zum Hunger der Trieb, der Versuch, etwas am Hunger zu ändern, satt zu werden. Diesen Trieb habe ich zu meiner Verwunderung auf dem Album nirgends gespürt - daher kam das Wort "Hungerdepression".
Im Ganzen empfinde ich es immer wieder als Gratwanderung, als (auch) Slam Poetin über die Publikationen von Slam Poeten zu schreiben. Zugleich wird über Publikationen aus der Slam-Szene medial nicht viel berichtet; ich finde es toll, dass wir das hier nun selber machen können - und wünsche mir sehr, dass hier weitere Autoren aktiv werden. Denn ein Überblick über das, was veröffentlicht wird, ist in meinem Empfinden gut und wichtig.
Momentan sieht es so aus, dass mir Slam Poeten sagen: "Ach, alle sind zu nett zueinander in der Slam-Szene, keiner kritisiert, also mach' du mal". - Nur ... irgendwie kann und will ich das nicht alleine schultern, und es gibt ja - GLÜCK - auch immer wieder Publikationen, die ich wunderbar finde (oder besonders, wie zum Beispiel Tobys Album ...)
Also, Schätzeles, kritisiert meine Rezensionen nur weiter, aber schreibt am besten auch selber welche :)
Wenn man schon in der Überschrift den Titel "Hunger" zu "Hungerdepression" verballhornt und in der 3.Zeile des Intros die Frage stellt "Aber wer will es hören?".......dann ist das schon abgeurteilt noch vor der Besprechung.
Solche Aussagen gehören, wenn überhaupt, dann an den Schluß.
Hieroniemuß
Jede Rezension, die ich geschrieben habe, beruht auf persönlichen Meinungen und Einschätzungen von mir. Und genau deshalb fände ich es super, wenn hier noch andere Menschen Rezensionen schreiben würden. Ich übersehe bestimmt Bücher, die besprochen werden sollten, und manchmal haben andere sicher eine ganz andere Meinung zu den Publikationen. Zudem erscheint sehr viel, und auch längst veröffentlichte CDs und Bücher sind besprechenswert. Ich selbst bin hier gerne aktiv, aber ich habe auch noch andere Arbeit, an der ich hänge :)
Also, ich meine, wer Lust hat, sollte sich bei Wolfgang von Myslam melden, er hat sich doch sehr offen für Vorschläge gezeigt.
Bücher und CDs bekommen die, die besprechen wollen, von Poeten, Verlagen und ggf. Myslam in meiner bisherigen Erfahrung zur Verfügung gestellt.
Lieben Gruß, auf die Vielfalt,
Xóchil
Rezensionen sind im Übrigen wie die Wertungen beim Poetry Slam: Mal verliert man, mal gewinnt man.
Toby wird sein neues Album am Samstag, den 28.05.11 bei unserem Poetry Slam in Kressbronn a. B. vorstellen! Wer also Lust hat mal richtig "live" rein zu hören ist herzlich willkommen!
Liebe Grüße
Christina
deinen Beitrag finde ich unglaublich gut :)
Tatsächlich beschäftigt mich auch, dass mir nur wenige Publikationen wirklich gefallen. Ob es an mir liegt oder an den Publikationen, weiß nicht. In meiner Erinnerung gibt es aber einzelne Bücher, die ich hier besprochen habe und nur gut fand.
Wenn du etwas hast, das dich überzeugt, dann schreibe du doch eine Rezension! Ich schätze, Wolfgang von Myslam ist da ganz offen, und ich sowieso, denn ich komme mit dem Besprechen gar nicht hinterher.
Ansonsten versuche ich, dir für die nächste Rezension deinen Wunsch zu erfüllen :)
Xóchil
Nur eine Frage bleibt für mich offen:
Gibt es irgendwas, dass Xochíl gefällt? Also, das sie wirklich mag, also das sie ohne "aber" als unglaublich gut weiterempfehlen kann, ohne den bittren Beigeschmack von "gibt besseres, nur das find' ich nicht...".
Wenn, dann würde ich das sehr sehr gerne als nächte Kritik lesen.
♥sophie
http://www.korpustoby.de/
Mich macht diese Scheibe glücklich, genauso wie mich Jochen Distelmeyer oder The Smiths oder sonstwer glücklich macht, auch wenn seine Texte "schwermütig" sind, oder vielleicht auch gerade deswegen.
Und ich werde mich auch in Zukunft immer wieder sehr gerne von der Scheibe "freiwillig bedrücken lassen".
Und um noch ein paar Phrasen aus tiefster Kehle loszuwerden, dieses Ding ist absolut genial, einzigartig, bewundernswert bis zum letzten Buchstaben und spielt poetryslammäßig eh in seiner ganz eigenen, orbitant-hohen Musik-Liga.
Ich spreche eine doppel-daumige, höchstdringliche Kaufempfehlung aus. Für 12 Euro 90 gibt es, nirgends mehr Kopfkino käuflich zu erwerben.
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Xóchil A. Schütz
*1975
Seit dem Jahr 2000 Lesungen und Auftritte in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Belgien, Kroatien, Tschechien, der Slowakei, Polen, Lettland, der Ukraine und den USA
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