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„Insgesamt so, diese Welt“, heißt Lydia Dahers neuer Gedichtband. Ihm liegt ein rundes Ding mit vertonter Poesie bei. Und dieser Rezension liegen zwei luxuriöse Links bei. Ist die Welt nicht insgesamt schön?
Lydia handelt in den fünfzig für „Insgesamt so, diese Welt“ ausgewählten Gedichten einige der großen Menschheitsthemen ab:
Angst und Verlust, Traurigkeit und Wehmut, Verlassenheit und Melancholie, Einsamkeit und Abschied.
Lydias Texte, und das macht sie so gut und eigen, sind genauso rational wie sensibel. Es sind feinsinnige, präzise Beobachtungen; Verortungen des Selbst in der Welt und den eigenen Beziehungen.
Oft wirken Lydias Gedichte wie traurige Geheimnisse oder wie Geschenke, die sich immer weiter auspacken lassen. Ihre Poesie ist eine leichte Droge, die Bewusstsein verändert: Hin vom Alltäglichen hebt sie ins Metaphysische, in ein Land der Seele, die den Körper manchmal kaum noch zu benötigen scheint.
Lydias Buch liegt eine CD bei, die ein Album mit fast durchweg vertonter Poesie präsentiert. Dieses Album eignet sich vielleicht besonders für verregnete Sonntagnachmittage: Die Musik ist zurückgenommen und berührend, Lydias Vortrag schön und melancholisch.
Man merkt dem Album an, dass Lydia sich mit Text-Vertonung befasst hat. Erfreulicherweise liegen die Tracks zudem in guter Tonqualität vor.
Wer jetzt neugierig ist, findet auf dieser Seite von Voland & Quist diverse Lese- und Hörproben aus „Ingesamt so, diese Welt“.
Zudem hat Lydia eine neue Internetseite, auf der sich Videos, Tracks, Fotos u.v.m. finden.
So schön war Poesie schon lange nicht mehr.
Lydia Daher: Insgesamt so, diese Welt
Gedichte. Mit Audio-CD
Voland & Quist 2012
14,90 Euro
Mich hat das Cover des Buches an die Anfangssequenz von Tom Tykwers Film "Drei" erinnert. Und dann habe ich mich gefragt, ob oben oder unten heute ist. Ich würde auf unten tippen.
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Sponsoring program
Seit dem Jahr 2000 Lesungen und Auftritte in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Belgien, Kroatien, Tschechien, der Slowakei, Polen, Lettland, der Ukraine und den USA
Diverse Preise und Stipendien
Zahlreiche Einzelpublikationen
foroa - Poetry Slam Magazin - Große Melancholie
Große Melancholie
Angst und Verlust, Traurigkeit und Wehmut, Verlassenheit und Melancholie, Einsamkeit und Abschied.
Lydias Texte, und das macht sie so gut und eigen, sind genauso rational wie sensibel. Es sind feinsinnige, präzise Beobachtungen; Verortungen des Selbst in der Welt und den eigenen Beziehungen.
Oft wirken Lydias Gedichte wie traurige Geheimnisse oder wie Geschenke, die sich immer weiter auspacken lassen. Ihre Poesie ist eine leichte Droge, die Bewusstsein verändert: Hin vom Alltäglichen hebt sie ins Metaphysische, in ein Land der Seele, die den Körper manchmal kaum noch zu benötigen scheint.
Lydias Buch liegt eine CD bei, die ein Album mit fast durchweg vertonter Poesie präsentiert. Dieses Album eignet sich vielleicht besonders für verregnete Sonntagnachmittage: Die Musik ist zurückgenommen und berührend, Lydias Vortrag schön und melancholisch.
Man merkt dem Album an, dass Lydia sich mit Text-Vertonung befasst hat. Erfreulicherweise liegen die Tracks zudem in guter Tonqualität vor.
Wer jetzt neugierig ist, findet auf dieser Seite von Voland & Quist diverse Lese- und Hörproben aus „Ingesamt so, diese Welt“.
Zudem hat Lydia eine neue Internetseite, auf der sich Videos, Tracks, Fotos u.v.m. finden.
So schön war Poesie schon lange nicht mehr.
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Xóchil A. Schütz
*1975
Seit dem Jahr 2000 Lesungen und Auftritte in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Belgien, Kroatien, Tschechien, der Slowakei, Polen, Lettland, der Ukraine und den USA
Diverse Preise und Stipendien
Zahlreiche Einzelpublikationen