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Anna B

Info

tous les évènements
17

kilomètres effectués
706 km[ 15 ]

Slam d'origine
Reutlingen - Poesie und Pommes

web
www.annabreitenbach.de

date de naissance
28.1.1952

à propos de moi

Autorin, Lyrikerin, Wortaktionistin, Künstlerin
Aktionsprogramme:
Die Wortwaschmaschine, Die kleine Volksdruckerei
Installationen:
Die Gedichtekiste, Stadtbibliothek Stuttgart am Mailänder Platz
Das Schaufenstergedicht, Fußgängerzone Stuttgart-Untertürkheim
Serie Frische Gedichte in der Eßlinger Zeitung
Ausstellungen:
wort+bild, holzwort wortholz, HolzSachen

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Poesiekick
Außenaufnahmen - Slam im Kunstverein
Literarische Wettbewerbe
Poetische Fragen 2 - Der Abstand
Poetische Fragen – Der Blick

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Ich hab mir den clip angesehen, wo Politycki über ein Dach läuft, gefolgt von einem Schirmträger? Schattengeber und eine anfeuernde Rede für sein Literaturprogramm hält. Was mir querkam, war der Ausdruck "richtige Schriftsteller" - richtige Schriftsteller wären eingeladen, würden auftreten und sich dem Volk und der Diskussion stellen müssen. Das ist wie mit Enten. Entweder ist eine eine oder ist keine. Abers gibt verschiedene Farben und Größen, bei Enten. Und Zwischengrößen und Fehlfarben ... und häßliche Entlein, die pissen dem Literaturbetrieb ans Bein. Deswegen lädt man die nicht ein ;-)
Freut mich sehr, Nicole. Schreib ich ja für myslam. Und es sollte ins "Allgemeine" - wie schon Poetische Fragen 1 - Der Blick, weil WD nicht einschätzen konnte, ob den Slammern so viel "Poetik“ zuzumuten ist bzw. gefallen würde. Deswegen: nicht so nach vorne, ins Magazin. Und man könnte es etwas von oben herab empfinden, hatte er auch Sorge, von Autorenhöhe aus - kann ja gar nicht sein, so relativ klein, wie ich bin, als Person, Slammerin und Autorin auch ;-)
Arne, da würde ich noch mal minimalisieren unds kommt das kürzeste und gemeinste Liebesgedicht von Welt raus: (Zeile 1 kann auch noch weg) ich und du nicht!
Zum vorletzten Absatz, Sevi, an Dragon: Das ist genau das ungeheure Ding mit dem Schreiben, du kannst aus jeder Scheiße Gold drehen, jede Falle, in die du gesprungen bist, jede Pleite, jedes Unglück und jede arme Zeit, die du hattest. Mit dem Schreiben wirst du zum Chef wieder, verwandelst das in einen guten Stoff, der Aufmerksamkeit kriegt (kannst dir nebenbei für dich auch unauffällig Verständnis und Zuwendung holen) und Bewunderung dazu, wenn der Text gut läuft und gefällt oder verblüfft oder jedenfalls: ankommt. Du kannst jeden ernsthaften Schlag, der dich getroffen hat, auch ironisieren und damit das Absurde des Lebens zusammen mit dem Publikum belachen, dich darüber erheben. Weil du bist der Macher, kein Erleidender. Außerdem begreift man im Schreiben meist einiges mehr davon, wies gekommen ist, um was es geht. Wie der Hase so läuft. Den eigenen Lerngewinn hat man auch noch gratis dabei. Und dann noch das Vergnügen beim Slam, das herzuzeigen, was man aus sich herausgeholt hat, das zu teilen auch. Zur „erfundenen Geschichte“: Ich kenne eine Slammerin, das darf ich erzählen, die einen Text übers Stottern hat, ziemlich klasse Text, den bringt sie cool durch bis zum Ende. Da alle hören, wie reibungslos das geht, denkt keiner, daß sie wirklich extrem stottert - wenn sie mal hängen bleibt, hält das jeder für eine passende Inszenierung an der Stelle, Lacher! Und keiner weiß, daß sie 3 Viertel Wein vorher braucht, um da hoch zu gehen, auf die Bühne und ohne Brille den Text ablesen muß, etwas ungenau dann manchmal, weil wenn sie das Publikum sieht, das Stottern losgeht. Und die Geschichte kennt das Publikum nicht, find ich aber grandios.
Gehts ernsthaft ums Schreibenwollen? Dann hat Sebastian recht: Wenns notwendig ist, sich so anfühlt! wie: notwendig, müssen, dann schreib. Versuch nebenbei herauszufinden, was Bühnen/Slamtexte noch mal unterscheidet von Gedichten, Texten, die gedruckt werden sollen, schwarz auf weiß. Und dann da stehen, verdammt genau. Dafür gibts auch workshops, Seminare, ja und auch Wettbewerbe ... Grad hab ich einen schlauen Joseph Beuys-Satz gelesen: "Jeder Idiot denkt mit dem Kopf. Aber mit dem Körper denken, macht die Kunst." Da sollte also das Slammen eh beste Übung dafür sein, das Performen, ein körperliches Textformen. Die Reihenfolge ist immer noch: Schreiben, Schreiben, Schreiben ... veröffentlichen. In Werkstätten sieht man immer wieder Leute - und die nerven! - die nach den ersten 5 oder 10 geschriebenen Gedichten fragen: Wie kann ich veröffentlichen, wer kann mir da was raten? Da verwechselt sich gern Arbeit mit Ernte. Aber klar freuts, das Gedruckte, kann auch bestätigen, ermutigen zwischendurch. Und Wettbewerbe wollen!! gewonnen werden, unbedingt. Abers Arbeiten kann eben nicht überholt werden. Also, obwohl der Beitrag ja locker, auch kokettierend geschrieben ist – denkt ja nicht, ich mach mir da was draus - ich jammer nur mal ganz offen hier rum - und man also nicht weiß, wie ernsthaft wer Antwort und ob überhaupt eine will? spricht die Länge der Rede, außer für Lust am BeitragSchreiben, ja vielleicht doch für Interesse an dem Thema: wie schreibend weiterkommen. "Authentisch" ist schon wieder überholt von: "ambitioniert"! schreiben die erfolgreicheren Schreiber, hört man in den Medien, aber die müssen nicht die guten sein. Aber Marktkenner, passende Zulieferer auf jeden Fall. Das ist in der Kunstszene auch so. Wenn „authentisch“ heißt: die Erforschung des Selbst aus einem (körperlichen/sinnlichen) Bewußtsein von Gegenwart und Gesellschaft, sagt ein Kunstheoretiker: dann kanns Kunst werden. Was Loony vielleicht mit Seele meint: Aus mir, meiner Sicht auf die seltsame Welt, was den anderen vom Leben erzählen. Und schon etwas substantiell, ernsthaft - das kann auch ernsthaft lustig sein - glaubwürdig und eben: poetisch. Was heißt: da gibts was für mich als Zuhörer, Leser zu sehen, zu entdecken, da find ich „Stoff“, den ich nicht gleich vergesse. Läuft nicht durch wie Wasser.

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