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Nun ist schon wieder fast ein ganzes Jahr vorbei.
Das Leben ging und kam. Die Beeren wurden rot.
Und wieder trieb ein grünes Licht mich durch den Mai
und gelb im Laub liegt stumm ein Sommer da wie tot.
Und wieder stürzt die Zeit mir aus der offenen Hand
und niemand der sie greift, zu stoppen diesen Fluss.
Und wieder ziehen bunt die Gaukler übers Land.
Und wieder sehnt ein trockner Mund sich nach dem Kuss.
Und wieder zähl ich, was ich alles nicht erreicht
Und wieder schneide ich das Haar kurz, ab den Zopf,
als wär es er gewesen, der mir ausgebleicht,
die Lebenskraft gesaugt aus meinem leeren Kopf.
Und wieder weiß ich wieder, was ich schreiben will
und lebe, als ob dies mein letztes Leben sei.
Und wieder sind am See die schwarzen Nächte still.
Und wieder ist schon fast ein ganzes Jahr vorbei.
Hallo, ein wunderschöner Text. Trifft auch ein wenig das Thema meiner letzten Verse. Gerade eben gepostet. Würde mich über einen Kommentar von Dir dazu freuen. "Und wieder trieb ein grünes Licht mich durch den Mai" ist übrigens ein wundervoller Satz.
Das wurde ja auch Zeit! Hab gerade mal geschaut, warst tatsächlich fast ein Jahr nicht mehr hier.... Liest sich so, als wäre es nicht Dein Bestes Jahr gewesen. Aber der Text dazu ist mal wieder wunderschön. Kann mich Hieronimuß nur anschließen...
Hallo Axel---Alle drei Daumen hoch ! Es gefällt mir sehr gut---weniger allerdings, wenn es 1:1 auf dich zutreffen sollte. Aber, das wirst du hier nicht verraten. ....so wie den Blues singen schöner ist als den Blues haben und manches Mal das eine ohne das andere nicht ginge.
Was macht "unser" Buchvorhaben ?
Herzlichen Gruß
Hieroniemuß
forum - Texte - Septemberbilanz
Septemberbilanz
Das Leben ging und kam. Die Beeren wurden rot.
Und wieder trieb ein grünes Licht mich durch den Mai
und gelb im Laub liegt stumm ein Sommer da wie tot.
Und wieder stürzt die Zeit mir aus der offenen Hand
und niemand der sie greift, zu stoppen diesen Fluss.
Und wieder ziehen bunt die Gaukler übers Land.
Und wieder sehnt ein trockner Mund sich nach dem Kuss.
Und wieder zähl ich, was ich alles nicht erreicht
Und wieder schneide ich das Haar kurz, ab den Zopf,
als wär es er gewesen, der mir ausgebleicht,
die Lebenskraft gesaugt aus meinem leeren Kopf.
Und wieder weiß ich wieder, was ich schreiben will
und lebe, als ob dies mein letztes Leben sei.
Und wieder sind am See die schwarzen Nächte still.
Und wieder ist schon fast ein ganzes Jahr vorbei.
Der Bittende
Although You know
Der Verstummte
Der Tag ist lange vor mir aufgewacht
Omnie animae triste post coitum
ja schönes Gedicht...
wie wäre es mit der Sommer hielt nicht was er versprach?
Beste Grüsse
Nicole
Was macht "unser" Buchvorhaben ?
Herzlichen Gruß
Hieroniemuß
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